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Strecke Verblasen
Fuchspopulation nimmt zu

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (büba) An einem strahlenden Samstagmorgen wurden 35 Jägerinnen und Jäger nach einer erfolgreichen Fuchsansitzwoche von Hegeringleiter Johannes Meier-Frankenfeld am Wipperfürther Landhotel "Napoleon" begrüßt.

Auf der sogenannten Strecke lagen dort elf Füchse, verteilt über die ganze Woche wurden allerdings 20 Füchse erlegt. "Das sind nicht sehr viel", betonte Meier-Frankenfeld. "Wenn man bedenkt, dass das Hückeswagener Stadtgebiet 5000 Hektar umfasst, waren das zwei Füchse pro Revier." Das sei noch nicht einmal die Neupopulation gewesen. Alle Jagdaufseher sprachen von einer Überpopulation des Fuchsbestands in Hückeswagen: Deutlich mehr Füchse als sonst seien gesichtet worden. Meier-Frankenfeld: "Ziel ist, den Fuchsbestand kontrolliert zu reduzieren, um auch der Fuchsräude, die schon in Hückeswagen anzutreffen ist, vorzubeugen bzw. zu begegnen." Diese kann leicht auf den Hund übertragen werden. Hierbei sei auch ein Gleichgewicht zwischen Nutzen und Schaden des Fuchses herzustellen, wobei der Fuchs bei der Verringerung des Mäusebestandes in Feld und Flur eine nicht zu unterschätzende Rolle spiele. Die Jäger hatten zudem eine starke Vermehrung des Dachses festgestellt. So konnten teils bis zu zwölf Stück im Familienverband gesichtet werden. Eine Bejagung der Dachse, die auch im Mais nicht unerheblichen Schaden anrichteten, sei in diesem Jahr beim Fuchsansitz nicht möglich. Denn nach dem neuen Landesjagdgesetz dürfen sie nur noch vom 1. September bis 30. November bejagt werden. Der Morgen endete mit einem Frühstücksbuffet.

Quelle: RP
 
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