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Thema Umbau Etapler Platz
Großbaustelle mitten in der Innenstadt

Thema Umbau Etapler Platz: Großbaustelle mitten in der Innenstadt
Große Baustelle mitten in der Stadt: Während die Händler ringsherum auf Kunden warten, laufen die Arbeiten auf dem Etapler Platz seit gut einer Woche auf Hochtouren. Selbst am Samstag waren die Arbeiter lange im Einsatz, um die Maßnahme möglichst schnell zu beenden. FOTO: peter meuter
Hückeswagen. Seit gut einer Woche laufen die Umbaumaßnahmen auf Hochtouren. Großes Gerät ist im Einsatz, um dem zentralen Platz in der City ein komplett neues Aussehen zu geben. Bis zum Schützenfest werden die Arbeiten aber nicht abgeschlossen sein. Von Joachim Rüttgen

Hückeswagen Baubesprechung gestern Morgen im Außenbereich der Bäckerei von Polheim: Neben einigen Tassen Kaffee liegt der Bauplan für den Etapler Platz. Die beteiligten Akteure brüten gemeinsam über Vorschläge, wie sie den Umbau des zentralen Etapler Platzes in der Hückeswagener Innenstadt in den kommenden Wochen forcieren und noch schneller beenden können.

"Wir versuchen jeden Tag, die Bauzeit zu verkürzen und zu straffen und hoffen immer darauf, noch etwas schneller zu werden", sagt Frank Schuster, Geschäftsführer der bauausführenden Firma Schulte Tiefbau. Die Platzentsiegelung sei abgeschlossen, das Pflaster entfernt und entsorgt. "Wir haben auch schon zwei neue Kanalstränge eingebaut", berichtet er.

Bauleiter Hardy Dresbach vom Ingenieurbüro Donner und Marenbach bestätigt, dass alle Beteiligten bemüht seien, alles rauszukitzeln. "Wir überlegen auch, wo wir mehr Personal einsetzen sollen, was aber erst bei den Pflasterarbeiten in zwei Wochen Sinn macht", sagt er.

Derweil werde der Energieversorger BEW in den nächsten Tagen vorbereitende Arbeiten beginnen. Da geht es um die Stromleitungen zu den Verteilerkästen oder die neuen Beleuchtungskabel, "denn der Etapler Platz erhält eine komplett neue Beleuchtung", kündigt Dresbach an. Die Pflasterarbeiten würden zunächst vor Rewe, der Volksbank, Bubble's, Albus und Heinhaus beginnen. Diese Arbeiten sollen parallel von mehreren Kolonnen übernommen werden.

Erst dann folgt der Etapler Platz, der bis dahin mit Schotter als Frostschutz vorbereitet wird. Dann sollen für kurze Zeit hier auch schon Autos parken dürfen, ehe der Platz wieder für drei Wochen gesperrt werden muss. Zwischen Neubau und Wupperkreisel erfolgt eine verkehrsberuhigende Maßnahme, in dem zwei Kissen auf die Straße aufgebracht werden, die das Tempo auf 20 drosseln sollen.

"Es ist aber illusorisch zu glauben, dass wir alle Maßnahmen bis zum Schützenfest erledigt haben", sagt Dresbach. Man versuche, ständig zu optimieren, müsse immer aber auch mit dem Unverhofften rechnen. "In einem Kanalstrang haben wir altes Mauerwerk und Betonfundamente gefunden, die wir wegstemmen mussten", berichtet Schuster. Statt stabil wie bergischer Fels entpuppte sich der Boden als nicht tragfähig und musste sogar verstärkt werden, um ein Absacken zu verhindern. Die Arbeiter spüren nach Angaben von Frank Schuster vor allem einen gewissen Druck der Händler am und rings um den Etapler Platz. "Wir als mittelständisches Unternehmen kennen und verstehen das, dass diese Maßnahme dem Einzelhandel weh tut", sagt Schuster. Man sehe sich dabei aber immer auch als Partner der Betroffenen.

Weil nicht alle Maßnahmen bis ins letzte Detail kommuniziert worden seien, habe es im Vorfeld des Umbaus einige Missverständnisse zwischen Fachleuten und Laien gegeben. Nun würden alle Beteiligten versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

Quelle: RP
 
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