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Hückeswagen
Hungrig auf die Foodtrucks

Hückeswagen: Hungrig auf die Foodtrucks
Die Gastgeber Addi Zissis (l.) und Olivier Deguine freuen sich viele Besucher - dieses Mal nicht am Schwanenplatz, sondern an der Katt. FOTO: jürgen moll (archiv)
Hückeswagen. Nach der erfolgreichen Premiere im November vergangenen Jahres haben Olivier Deguine und Aristidis "Addi" Zissis ihr Foodtruck-Event ausgebaut. Die zweite Auflage steigt vom 27. bis 29. April an der Kattwinkelschen Fabrik. Von Stephan Singer

Das Glück der Tüchtigen stand den Veranstaltern des Wermelskirchener Foodtruck-Events im vergangenen Jahr zur Seite: Anfang November erlebte die Premiere ein deutlich besseres Wetter, als um diese Jahreszeit erwartet werden darf - entsprechend zahlreich strömten die Besucher. An diesen Premierenerfolg wollen die Macher Olivier Deguine und Aristidis "Addi" Zissis vom 27. bis 29. April anknüpfen und setzen sogar auf eine Steigerung des Zuspruchs: "Wir haben nun einen Termin im Frühjahr. Nach den Wintermonaten sind die Leute jetzt hungrig darauf, endlich wieder vor die Tür gehen zu können."

Dazu wartet die zweite Auflage des Foodtruck-Events mit einem erweiterten Angebot bei den Ständen und dem Bühnenprogramm auf. Standort ist dieses Mal nicht auf dem Schwanenplatz, sondern an der Kattwinkelschen Fabrik.

Wie das Veranstalter-Duo im Gespräch mit unserer Zeitung ausblickte, wird es mehr Stände als bei der Premiere geben. Im November 2017 hatten Deguine aus Düsseldorf und Zissis aus Wermelskirchen bei 15 Trucks die Grenze gezogen, um "erst einmal Erfahrungen zu sammeln". Für das letzte April-Wochenende haben bereits 18 Stände zugesagt. "Wir möchten, dass jeder Stand ins Gesamtbild passt, Überschneidungen oder gar Dopplungen wollen wir vermeiden", sagt "Addi" Zissis.

Aus diesem Grund steigt das "Foodtruck-Event" an der Kattwinkelschen Fabrik. "Der Schwanenplatz ist leider belegt. Wir wollten aber unbedingt bei dem geplanten Termin bleiben, weil wir an diesem Wochenende den Wermelskirchenern die Trucks präsentieren können, die wir unbedingt holen wollten", sagt Zissis. Dass sich das Aufstellen beispielsweise wegen kleinerer Wendekreise auf dem Parkplatz an der Katt etwas schwieriger gestalten wird als auf dem Schwanenplatz, sorgt die Veranstalter nicht: "Mit vernünftiger Planung kriegen wir das hin."

Klar sei, dass für die Gäste das Prinzip des gemütlichen Schlenderns über die Fressmeile ermöglicht werde. Den Besuchern der "Foodtruck-Event"-Premiere in Wermelskirchen bekannt sind beispielsweise "Food Factory", "Let it beef", "Sweet and tiny", "Wrap Mobil" oder auch der auffällig gelbe, umgebaute amerikanische Schulbus von "Lupo's Burgers".

Neu dabei sein werden der "Wurst-Bully" oder der "Falafel-Prinz". "Außerdem gehört dieses Mal ein Foodtruck mit Fischgerichten zur Angebotspalette", kündigt Zissis an. Grundsätzlich hätte das "Foodtruck-Event" den Anspruch: "Wir möchten die kulinarische Vielfalt der jungen Foodtruck-Szene für die Besucher erlebbar machen. Dabei legen wir großen Wert auf hochwertige Fast- und Street-Food-Produkte. Da das Auge ja bekanntlich mit isst, freuen wir uns auf kreative und außergewöhnliche Fahrzeuge."

Im Vergleich zur Premiere werden Olivier Deguine und Aristidis Zissis vom 27. bis 29. April das Rahmenprogramm ausweiten, wofür die "Katt-Kirmes"-Bühne auf Höhe des Bistros genutzt wird. Gab es bei der Premiere lediglich am Samstagabend ein Open-Air-Konzert, soll es bei der zweiten Auflage sowohl am Freitag als auch am Samstag Live-Musik geben. Ein Bandcontest, um dessen Organisation sich der Wermelskirchener Musiker Jan Heumann kümmert, sorgt freitags für Unterhaltung. Samstagabends steht Heumann dann mit seiner Band "Prime Meat" selbst auf der Bühne. Außerdem: die Gruppe "Ladies Room" aus dem Raum Witten.

Am Sonntagnachmittag werden Akteure der Wermelskirchener Musikschule gemeinsam mit den "Maverick"-Line-Dancers aus Remscheid das Bühnenprogramm gestalten.

Lediglich an einem Punkt haben Deguine und Zissis im Vergleich zur Premiere reduziert: Am Freitag, 27. April, öffnen die Foodtrucks nicht schon um 13, sondern erst um 16 Uhr. "Da waren wir uns mit den Foodtruck-Betreibern einig. Die Besucher kommen freitags nicht schon mittags", sagt Zissis und bilanziert damit die Erfahrung von der November-Veranstaltung.

Quelle: RP
 
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