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Biesenbachs Masterplan
Ideen sammeln für die Unternehmen der Zukunft

Hückeswagen. Hückeswagen (büba) In der Betrachtung der Hückeswagener Zukunft kommt man nicht um die Entwicklung der Gewerbeflächen hin. Das Gewerbegebiet West 2 (Winterhagen-Scheideweg) ist fast vollständig belegt - nur noch einige kleine Parzellen gibt es, dazu einige größere auf der von der Firma Klingelnberg zurückgegebenen Fläche. Die Nachfrage dafür ist aber groß, ein Unternehmen baut bereits.

Der Hückeswagener CDU-Landtagsabgeordnete Peter Biesenbach hat auch die Gewerbeflächen-Entwicklung im Blick, wenn er von der Stadt einen Masterplan für die nächsten Jahre fordert. Dabei geht es ihm weniger um die notwendigen Flächen selbst, sondern vielmehr um die Zukunft der Unternehmen. So sehen Zukunftsforscher laut Biesenbach eine Digitalisierung, einhergehend mit Automatisierung voraus. "In diesem Jahr werden wir das erste Auto aus dem 3D-Drucker bekommen. Nur der Motor dafür wird noch herkömmlich erstellt", sagt der Politiker. In China würden sogar ganze Häuser auf diese Weise entstehen, wobei der 3D-Drucker natürlich nicht mit einem herkömmlichen zu vergleichen sei.

Biesenbach: "Mit den Unternehmern muss man daher nachdenken, was das für die Arbeitsplätze bedeutet." So seien im Oberbergischen Kreis 44 Prozent der Arbeitsplätze im gewerblichen Bereich angesiedelt, "und das wollen wir auf Dauer halten". Doch was tun, sollte sich die Entwicklung negativ auf die Unternehmen in Hückeswagen auswirken? Oder könnten neue, andere Betriebe in der Schloss-Stadt angesiedelt werden?

Diese und weitere Fragen sollten in dem Masterplan beantwortet werden, fordert Peter Biesenbach.

(wird fortgesetzt)

Quelle: RP
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