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Hückeswagen
Im Herbst gibt es eine neue Fahrbahndecke

Hückeswagen: Im Herbst gibt es eine neue Fahrbahndecke
Zwischen Kobeshofen und dem Ortseingang reiht sich auf der B 237 Schlagloch an Schlagloch. Ab September soll die Fahrbahndecke der Bundesstraße erneuert werden. FOTO: büba
Hückeswagen. Vor allem zwischen Kobeshofen und der Firma Klingelnberg ist die B 237 in einem desaströsen Zustand. Im Herbst erhält die Bundesstraße jedoch eine neue Fahrbahndecke. Dann muss mit wochenlangen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Von Stephan Büllesbach

Nichts ging mehr vor ein paar Jahren, als ein Teil der Peterstraße und Bahnhofstraße für den Verkehr komplett gesperrt worden war. Wenn andere schliefen, ging es zwischen dem 20. September und 9. Oktober 2000 auf dem Teilstück der B 237 zwischen der Einmündung Montanusstraße (damals gab es den Kreisverkehr noch nicht) und der Bahnhofstraße rund 100 Meter hinter der Kreuzung Etapler Platz / Goethestraße auf der Bundesstraße richtig rund. Zweieinhalb Wochen lang mussten die Anwohner mit dem nächtlichen Lärm der Fahrbahnerneuerung leben. Der Grund für die Nachtbaustelle war, dass die notwendige Sanierung der Bundesstraße so schneller vonstattengehen konnte.

Ganz so "schlimm" wird's für die Anwohner des anderen Teils der Peterstraße Richtung Wipperfürth im Herbst zwar nicht werden, wenn die Fahrbahn abgefräst wird und eine neue Asphaltdecke erhält. Johannes Szmais vom Landesbetrieb Straßen NRW kündigt aber zwei Wochenendeaktionen an. In dieser Zeit wird dann ebenfalls intensiv an der Sanierung gearbeitet, und das auch zu eher unüblichen Stunden.

Die B 237 wird voraussichtlich ab Mitte, spätestens ab Ende September zwischen der Ortsgrenze zu Wipperfürth bei Mühlenberg und dem Montanus-Kreisverkehr im Bereich des Klingelnberg-Parkplatzes saniert. Das ist auch dringend nötig. Denn vor allem das Teilstück zwischen Kobeshofen und dem Ortseingang Am Tannenbaum ist übersät mit Schlaglöchern. Dieser Zustand hatte im Februar die Hückeswagenerin Marina Glavas verleitet, sich am "Heißen Draht" der BM zu melden: "Die vielen Schlaglöcher sind eine große Unfallgefahr", sagte sie damals.

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Das Problem war beim Landesbetrieb Straßen NRW in Gummersbach schon zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt. "Unser Plan ist es, dass die Fahrbahn noch in diesem Jahr eine neue Decke bekommt", hatte Friedel Lahmsfuhs vom Landesbetrieb auf Anfrage der BM mitgeteilt. Im Bauprogramm stünde die Sanierung bereits. Allerdings hinge diese von der Kapazität ab, denn der Landesbetrieb sei durch die Arbeiten am Kölner Autobahnring und der Leverkusener Rheinbrücke stark belastet.

Nun aber ist zumindest ein grober Termin für die Sanierung der Fahrbahndecke festgelegt worden. Die Arbeiten sind bereist ausgeschrieben, Mitte August sollen sie an ein Unternehmen vergeben werden, berichtete Szmais auf Anfrage der BM. Dann wird es noch etwa vier, fünf Wochen dauern, bis die Baustelle eingerichtet wird.
Die Autofahrer, die die stark frequentierte Bundesstraße nutzen, müssen sich mehrere Wochen auf Verkehrsbehinderungen einrichten, denn der Verkehr wird im Bereich der Baustelle mit einer Ampel geregelt. "Für die beiden Wochenendeaktionen werden wir die B 237 komplett sperren", sagte er.

Nur an einzelnen Stellen muss die Baufirma auch den Untergrund erneuern, ansonsten wird der alte Fahrbahnbelag auf zehn Zentimeter abgefräst und durch eine neue Asphaltschicht ersetzt. In Teilbereichen soll laut Szmais auch der danebenliegende Radweg erneuert werden. "Wir hoffen, dass wir bis zum Jahresende fertig sind", betonte er. Das hänge allerdings vom Wetter ab.

 

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