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Hückeswagen
"Jokebox" tritt dreimal in Region auf

Hückeswagen. Eine der besten Coverbands des Bergischen Landes spielt morgen beim Löwenfestival in Remscheid. Auch beim Altstadtfest gibt es ein Wiedersehen. Von Hagen Thiele

Von A wie Adele über M wie Michael Jackson bis Z wie ZZ Top: Die Coverband "Jokebox" spielt die Songs zeitloser Musikgrößen. Die siebenköpfige Band aus Wermelskirchen genießt nach mehr als 800 Konzerten den Ruf, eine der besten Bands der Region zu sein, wenn es darum geht, bekannte Hits stimmungsvoll auf die Bühne zu bringen. Am Donnerstag spielt die Formation zum Abschluss des Löwenfestivals auf dem Remscheider Rathausplatz, danach können Fans sie am Samstag auf der Dhünner Kirmes hören. Und auch fürs Altstadtfest am 10. September ist sie gebucht.

Wenn eine Band so vielen unterschiedlichen Stilen an einem Abend gerecht werden will, ist das vor allem im Bereich Gesang eine Herausforderung. Sänger Ralf Becker legte den Grundstein seiner musikalischen Karriere bereits mit 13 Jahren. Das "Jokebox"-Urgestein war bei der Bandgründung vor mehr als 20 Jahren mit dabei und stellte die Weichen für das Erfolgskonzept. Seine Vision war es, die Songs der Stars so auf die Bühne zu bringen, wie es die Künstler selbst tun: mit großartiger Bühnenshow und ohne musikalische Kompromisse.

Damit die Gruppe beim Gesang auch immer den Ton trifft, unterstützen mit Verena Köplin und Jenny Rizzo gleich zwei Damen Ralf Becker regelmäßig. Je nachdem, wie es ihre Zeit zulässt, steht auch noch Steffi Steglich mit auf der Bühne.

Knackige Riffs, ein dynamisches Schlagzeug und ein treibender Bass, dafür steht die Instrumentalfraktion von "Jokebox". Peter Nica begann mit neun Jahren das Gitarrenspiel. Der Burscheider sammelte zudem Erfahrung in zahlreichen Projekten wie "Fireball", "Brick-yard", "Turbo", "Neue Männer", "Pink Paraneuia" und "Strang Blue". Dirk Mies, ebenfalls Gitarrist, mag es an seinem Instrument technisch anspruchsvoll, wie der Blick auf seine Lieblingsband, der Prog-Legende "Dream Theater", unterstreicht.

Für die tiefen Töne ist seit inzwischen einer Dekade der Leverkusener Jörg Kröck zuständig. Peter Schlett unterstützt das Klangbild mit seinem Keyboard. Der Remscheider spielte schon mit sechs Jahren Klavier. Doch sie alle spielen nach seinem Takt: Schlagzeuger Stephan Jung-König absolvierte gar ein Studium am Drummers Institute in Düsseldorf und betreibt heute seine eigene Schlagzeugschule.

Die Konzerte Donnerstag, 18. August, 19 Uhr, auf dem Rathausvorplatz in Remscheid. Samstag, 20. August, 20 Uhr, Dhünn, unter der Dorfeiche; Samstag, 10. September, 19.30 Uhr, Altstadtfest, Bühne Bahnhofstraße.

Quelle: RP
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