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Hückeswagen
Sperrung: Wieder fährt sich ein Lkw auf der K14 fest

Finnischer Lkw fährt sich auf K14 fest
Finnischer Lkw fährt sich auf K14 fest FOTO: Moll, J�rgen
Hückeswagen. Die K14 zwischen Purd und Wickesberg müsste am Donnerstagnachmittag für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Grund: Erneut hatte sich dort ein Lkw festgefahren. Ein Kranwagen musste Lkw und Anhänger schließlich in Fahrtrichtung heben. Von Stephan Büllesbach

Es ist kein verspäteter Aprilscherz: Schon wieder fuhr sich ein Lkw auf der schmalen und kurvenreichen Kreisstraße 14 bei Purd fest. Nachdem erst am Montagabend ein 32-Jähriger seinen Sattelzug unterhalb von Wickesberg in ein Waldstück gesteuert hatte, der unter großem Aufwand am Dienstag kurz vor Mitternacht geborgen worden war, war am Donnerstagmorgen ein 21-jähriger Fahrer einer litauischen Spedition mit seinem finnischen Lkw verbotenerweise auf der K14 unterwegs.

Er hatte bei einer Firma im Erzgebirge Bürstenware für die Wermelskirchener Firma Lux geladen und war, offenbar von der A 4 kommend, in Wipperfürth-Lamsfuß von der B 506 auf die K 14 abgebogen – sein Navigationsgerät hatte ihn entsprechend geleitet. In der zweiten Spitzkehre unterhalb von Wickesberg war aber Schluss für den Lkw mit Anhänger: Der Laster kam nicht mehr um die Kurve und setzte auf. Daraufhin ließ der Fahrer ihn rückwärts rollen und fuhr im Scheitelpunkt der Kurve in einen Waldweg, um die Straße freizumachen.

n einer Spitzkehre unterhalb von Wickesberg kam er mit seinem Lastwagen nicht mehr weiter. FOTO: RP

Um 10.50 Uhr hatte ein Radfahrer den querstehenden Lkw bei der Polizei gemeldet. Weil sie um diese Zeit aber kein Fahrzeug zur Verfügung hatte (eine Streife traf dann gegen 12.30 Uhr ein), sicherten zunächst zwei Mitarbeiter der Straßenmeisterei Wipperfürth die Straße. "Schon auf dem ersten Vorwegweiser in Lamsfuß ist der Hinweis zu sehen, dass die K14 für Lkw über zwölf Meter gesperrt ist", berichtete Gernot Marx. Und sein Kollege Andreas Diegmann betonte: "Es gibt auf der Strecke weitere Verbotsschilder und in der Purd den Hinweis auf die letzte Wendemöglichkeit."

Gewartet werden musste zunächst auf den Fahrer eines Opel, der sein Auto am Rande des Waldwegs abgestellt hatte. "Wenn der seinen Wagen nur ein Stück vorzieht, kann der Lkw rückwärts auf die Straße setzen", erläuterte Diegmann. Allerdings musste er so rangieren, dass er seine Fahrt in Richtung Wipperfürth fortsetzte. Denn weiter nach oben, Richtung Wickesberg, wäre es für den Lkw nicht machbar gewesen: "Dann würde er in der nächsten Spitzkehre feststecken", betonte Diegmann.

Hückeswagen: Laster aus Böschung geborgen FOTO: Horn

Das "Ausparken" funktionierte aber nicht, denn dabei fuhr sich der Lkw erst so richtig fest und blockierte nun die Straße. Die musste daher für mehrere Stunden zwischen Purd und Wickesberg gesperrt werden. Aus Radevormwald wurde gegen 14 Uhr ein Kranwagen der Firma Lorenz angefordert. Etwa zwei Stunden später standen Lkw und Anhänger wieder so, dass der litauische Lkw-Fahrer seine Fahrt zu seiner Abladestelle in Wermelskirchen fortsetzen konnte.

Schon in früheren Jahren hatten sich in den Kurven zwischen Wickesberg und Purd immer wieder Lkw festgefahren. Sie mussten teilweise mit Kranwagen aus ihrer misslichen Lage befreit werden.

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