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Hückeswagen
kfd - soziales Engagement seit Generationen

Hückeswagen. Am 19. Februar 1844 wurde von Pastor Peter Giesen und der Lehrerin Anna Tüshaus in Hückeswagen ein Verein zur Unterstützung hilfebedürftiger Familien, Kranker und Wöchnerinnen gegründet. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), übergeordneter Verband aller Gruppierungen mit gleicher Absicht, stellte den über viele Jahrzehnte sogenannten Frauen- und Mütterverein Hückeswagen als älteste Verbindung Deutschlands in der katholischen Frauen-Laienarbeit heraus.

Vorsitzende Beate Knecht leitet zusammen mit einem starken Team einen etwa 250 Mitglieder großen Verein. Die gelernte Verwaltungsangestellte trat 1992 der großen, generationsverbindenden Gemeinschaft bei. "Unsere Arbeit in der Frauengemeinschaft hier in St. Mariä Himmelfahrt ist sehr vielfältig und macht mir großen Spaß", sagt sie.

Wer die Mutter von drei Töchtern kennt, weiß, dass ihre mit Akribie eingeteilte Freizeit von der sozialen Mitverantwortung ausgefüllt ist. Da ist es nicht nur die Leitung der örtlichen kfd, sondern auch die Organisation der großen Hilfsaktionen für Bedürftige in vielen Teilen der Welt. Unterstützt werden Projekte in Indien ("Sisters of Marys"), in Namibia (das "Sacred Heart Hospice" der im März verstorbenen Schwester Maria Heide), das Projekt "Loszu-Ghana" (das Kinderdorf der Hückeswagenerin Christina Krauß) und die Straßenkinder-Aktion in Litauen. Erlöse aus dem Adventbasar, mehreren Waffelbäckereien und dem Wildblumen-Verkauf als Beispiele bringen jährlich etwa 5000 Euro in die Kasse.

Beate Knecht: "Kein Wunder, dass sich der auferstandene Jesus zuerst Frauen zeigte, damit sich die Osterbotschaft schnell verbreite." So ähnlich halten es sie und die übrigen Frauen hier in der kfd auch: "Tue Gutes und rede darüber!"

Gesucht werden noch vor allem junge Mädchen und Frauen, die mit sozialer Einstellung aktives Christsein bei der kfd mitleben wollen. www.hueckeswagen.de (Abschnitt "Gemeindeleben").

(rt)
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