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Hückeswagen
Klassentreffen 30 Jahre nach dem Abschluss

Hückeswagen. Wiedersehensfeier mit großem Hallo als Begrüßung in der Pizzeria Italien: Dort traf sich der Abschlussjahrgang von 1986 der städtischen Realschule. 22 Ehemalige tauschten beim gemeinsamen Abendessen Erinnerungen aus. Und ganz offensichtlich hatten die vergangenen drei Jahrzehnte, außer einigen Äußerlichkeiten, nichts verändert, berichtete zumindest Daniela Maerevoet, geborene Kislat: "Es ist eigentlich wieder so wie früher. Die Chemie zwischen uns stimmt immer noch." Von Cristina Segovia-Buendía

Als wäre die Zeit für sie stehengeblieben: Beim Wiedersehen des Abschlussjahrgangs von 1986 herrschte beste Stimmung zwischen den ehemaligen Mitschülern. Es wurde viel geplaudert und noch mehr gelacht. Erinnerungen wie auch Neuigkeiten wurden ausgetauscht. Einiges gab es von den früheren Schulfreunden zu erfahren. Wirklich weit hatte es nach dem Abschluss keinen von ihnen getrieben. Lediglich eine ehemalige Mitschülerin wohne weiter weg, an der Nordsee: "Die meisten sind aber tatsächlich noch in Hückeswagen ansässig", erzählte Initiatorin Maerevoet. Gelegentlich begegne man sich daher beim Einkauf oder Arzt, "aber einen regelmäßigen Kontakt hatten wir bislang nicht." Vor zehn Jahren gab es das letzte Treffen und erst kürzlich eröffneten sie eine WhatsApp-Gruppe, über die sich die Männer und Frauen seitdem gelegentlich austauschen. Von den ehemals 32 Mitschülern erschienen 22. "Viele sind halt noch im Urlaub oder hatten andere Verpflichtungen."

Auf das Wiedersehen gefreut hatten sich aber alle. Besonders Claudia Jeck, geborene Ernst, die ihre Mitschüler seit 30 Jahren nicht gesehen hatte. "Einige hätte ich nicht wiedererkannt, aber ansonsten sind sie noch dieselben wie früher."

Mitschüler Carsten Diehr beispielsweise, der damals für so manch amüsante Schulstunden verantwortlich war, ließ auch jetzt seinen humorvollen Charme nicht vermissen. "Mit Carsten hatten wir immer etwas zu lachen", erinnerte sich Maerevoet und Jeck fügte hinzu: "Er war nicht gerade unauffällig." Wo der Abend enden würde, stand am frühen Samstagabend noch nicht fest, nur dass er sicherlich lang werden würde. Und Jeck, die mittlerweile in Remscheid-Lennep wohnt, hatte vorgesorgt: "Für diese Nacht habe ich mich schon mal bei meinen Eltern in Hückeswagen eingebucht", sagte sie und lachte.

Quelle: RP
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