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Evonik-Kinderuni
Kleine Forscher der "Rappelkiste" gewinnen bei BM

Evonik-Kinderuni: Kleine Forscher der "Rappelkiste" gewinnen bei BM
Unermüdliche Forscher im Einsatz: Malte (l.) und Silas vom Eltern-Initiativkindergarten "Rappelkiste" experimentieren gerne und wollen das auch in Zukunft weiterhin tun. FOTO: jürgen moll
Hückeswagen. Malte (6) und Silas (5) haben immer noch nicht genug. Die Evonik-Kinderuni der Rheinischen Post/Bergische Morgenpost liegt zwar schon seit einigen Wochen zurück, aber die beiden kleinen Forscher des Eltern-Initiativkindergartens "Rappelkiste" experimentieren weiterhin gerne. Von Stephan Büllesbach

An dem Projekt hatten im März mehr als 760 Kindergärten mit gut 16 000 Jungen und Mädchen aus dem Verbreitungsgebiet teilgenommen - so viele wie nie zuvor. Alle Kitas erhielten vier Wochen lang kostenfrei die Rheinische Post/Bergische Morgenpost, in der kindgerechte Anleitungen zu naturkundlichen Experimenten zu finden waren. Wer Lust hatte, konnte sich zudem an einem Wettbewerb beteiligen und dafür eine Dokumentation oder Bastelarbeit einreichen. Das taten etwa 280 Kindergarten-Teams, darunter war auch die "Rappelkiste" von der Bachstraße, die ihre Ergebnisse mit Fotos, einer Film-DVD und selbst gemalten Bildern dokumentierte. Das wurde mit 450 Euro belohnt. "Wir sparen für eine große Rutsche an unserem neuen Ausgang zu unserem Spielplatz", erzählte gestern Leiterin Beate Goller-Martin. Mussten die 22 Kinder bislang immer über den Hauptweg, der Bach- und Heidenstraße verbindet, zum Spielplatz wenige Meter oberhalb der alten Tuchmacher-Villa laufen, so können sie seit geraumer Zeit den Hinterausgang nutzen. Damit die Rückkehr einfacher und vor allem spaßiger wird, soll nun eine große Röhrenrutsche angeschafft werden. Das Geld aus der Evonik-Kinderuni soll in dieses Projekt fließen. Beate Goller-Martin glaubt aber nicht, dass die teure Anschaffung noch in diesem Jahr realisiert werden kann. Als zertifiziertes "Haus der kleinen Forscher" sah sich die "Rappelkiste" als prädestiniert an, an der Evonik -Kinderuni teilzunehmen. "Wir haben alle Experimente ausprobiert, die in der Bergischen Morgenpost beschrieben waren", sagte die Leiterin. Sie seien sehr gut beschrieben und vorbereitet gewesen. Einige Kinder wussten bereits morgens, wenn sie in die "Rappelkiste" kamen, welches Experiment der Kinderuni anstand. "Weil ihre Eltern die BM lesen, wussten sie schon Bescheid. Das war für die Kinder natürlich eine tolle Sache", betonte Beate Goller-Martin. Seit 2009 macht ihr Kindergarten bereits bei dem bundesweiten Projekt "Haus der kleinen Forscher" mit. Die gemeinnützige Stiftung engagiert sich seit neun Jahren für eine bessere Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. "Wir erhalten dadurch sehr wertvolle Tipps", berichtet die Leiterin. Da Kinder im Alltag neugierig sind und ohnehin viel experimentieren - etwa beim Zähneputzen oder Spülen -, bietet sich die Teilnahme an dem Projekt an. "Wir wollen aus den Kindern keine kleinen Physiker machen. Aber sie erfahren dann bestimmte Zusammenhänge in spielerischer Form", erläutert Beate Goller-Martin. Die Erzieherinnen müssen sich in regelmäßigen Workshops und Schulungen weiterbilden und sich alle zwei Jahre neu qualifizieren. Das war in der vorigen Woche wieder der Fall. Die Teilnahme an der Evonik-Kinderuni passte da gut ins Konzept des Kindergartens. 

Quelle: RP
 
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