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Hückeswagen
Klingelnberg investiert sechs Millionen

Hückeswagen: Klingelnberg investiert sechs Millionen
Zahnräder sind das Markenzeichen der Firma Klingelnberg, dem größten Arbeitgeber in Hückeswagen. FOTO: D�rner, Hans
Hückeswagen. Hückeswagens größter Arbeitgeber gibt ein starkes Bekenntnis zu seinem angestammten Standort ab: Sechs Millionen Euro will das Unternehmen investieren, teilte die Geschäftsleitung am Dienstag mit. Denn die Zeichen stünden auf Wachstum. Von Stephan Büllesbach

Die Ziele von Klingelnberg für den Standort Hückeswagen sind ambitioniert: "Im Oberbergischen soll künftig nicht weniger als die beste Fertigung der Welt in der Verzahnungsindustrie zu Hause sein", berichtet Marketingleiterin Sandra Winter. Dafür nimmt das Unternehmen sechs Millionen Euro in die Hand und investiert sowohl in die Gebäude-Infrastruktur als auch in modernste Produktionstechnologie.

Klingelnberg habe sich dank qualifizierter Mitarbeiter, spezialisiertem technologischem Know-how und innovativer Ideen in der Verzahnungsindustrie bereits einen guten Namen erarbeitet, unterstreicht Sandra Winter. Ein Erfolg, auf dem sich das Maschinenbau-Unternehmen aber nicht ausruhen wolle: "Wir haben aktuell eine sehr gute Auftragslage. Diese starke Positionierung am Markt möchten wir weiter ausbauen", versichert Martin Boelter, Geschäftsführer Produktion & Technik. "Die Zeichen stehen ganz klar auf weiteres Wachstum." In Hückeswagen investiert Klingelnberg nun einen siebenstelligen Betrag.

Klingelnberg verfügt laut Sandra Winter über eine in der Verzahnungsindustrie außergewöhnlich hohe Dichte an spezialisierten Fachkräften, die über das notwendige technische Know-how verfügen. "Kaum ein anderer Maschinenbauer am Markt weist ein ähnlich breites Wissensspektrum in diesem Segment auf." Das seien optimale Voraussetzungen für das Hückeswagener Unternehmen, um sich vom Wettbewerb abzusetzen und sich dauerhaft einen Spitzenplatz zu erarbeiten.

Dafür wird intern auch weiter an den "Stellschrauben" einer nachhaltigen Fertigungsstrategie gedreht: Optimierung der Produktionsprozesse, Senkung der Kosten und eine Neupositionierung der Standorte sind nur einige der Maßnahmen des Unternehmens. An den beiden Hückeswagener Standorten Peterstraße und West 2 werde sich aber nichts ändern, verspricht Sandra Winter. Allein sechs Millionen Euro fließen nach Hückeswagen, das zu einem hochmodernen Produktionsstandort ausgebaut werden soll.

Zum einen werden die Hallen erweitert und modernisiert - so sollen etwa die Böden erneuert und die klimatisierten Zonen erweitert werden. Zum anderen hebt Klingelnberg seinen Maschinenpark auf den neuesten technologischen Stand: Vier hochmoderne Bearbeitungsmaschinen lösen etablierte Anlagen ab. Die erste neue Maschine ist bereits im August geliefert und in einer Halle an der Peterstraße aufgestellt worden.

"Die technische Entwicklung schreitet rasant voran. Das machen wir uns zunutze und bieten unseren Mitarbeitern die besten Voraussetzungen, um ihr Potenzial mit modernster Produktionstechnologie zusammenzubringen", sagt Boelter. "So stellen wir sicher, dass Klingelnberg immer für höchste Qualität und hochgenaue Bauteile in der Fertigung steht."

Und er führt fort: "Hier in Hückeswagen haben wir in den nächsten Jahren noch viel vor: Neben der Hallenmodernisierung und der Anschaffung moderner Bearbeitungsmaschinen stehen zahlreiche zukunftsweisende Projekte in der Produktentwicklung an." Ein klareres Bekenntnis zum Standort Deutschland und zu der Region könne es kaum geben, versichert der Geschäftsführer Produktion & Technik.

Quelle: RP
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