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Hückeswagen
Klingelnberg zeigt Weltneuheit

Hückeswagen. Der Hückeswagener Maschinenhersteller Klingelnberg hat bei seiner Hausmesse im Werk Ettlingen Oberweier rund 100 Verzahnungsexperten aus Europa, Asien und den USA zu Gast gehabt. Dabei präsentierte das Unternehmen im Höfler Stirnrad-Maschinenpark seine neueste Innovation: Das sogenannte Closed-Loop-Konzept, das es erstmals ermöglicht, eine Stirnrad-Maschine direkt mit einem Messgerät zu vernetzen.

Diese Technologie sei bislang den Kegelrad-Maschinen vorbehalten gewesen und stelle "eine echte Weltneuheit dar", berichtet das Unternehmen. "Mit der Übertragung des bei Klingelnberg etablierten Closed-Loop-Konzeptes für Stirnräder führen wir die Bearbeitungsmaschinen mit der Messmaschine zusammen. Damit treiben wir die Digitalisierung in der Zahnradfertigung konsequent voran", erklärt Dr. Christof Gorgels, Leiter der Produktlinie Präzisionsmesszentren. "Das Closed-Loop-Konzept für Stirnräder basiert auf einer offenen Schnittstelle und automatisiert die Maschinenkorrektur." Und Willi Humbel, Verwaltungspräsident der gleichnamigen Zahnräder AG, freute sich: "Auf diese Schnittstelle haben wir gewartet. Diese Entwicklung hilft uns enorm, die Produktion unserer Zahnräder zu vereinfachen und gleichzeitig die Qualität unserer Bauteile zu verbessern."

Die neue Vernetzung war nicht das einzige Highlight der Hausmesse: Schon zu Beginn der Technologieshow staunten die Besucher über eine im Kundenauftrag gebaute acht Meter hohe Stirnrad-Fräsmaschine HF 6000 für Werkstücke bis sechs Meter Durchmesser am Eingang. Es ist die weltweit größte Verzahnmaschine mit automatisierter Entgrat- und Anfas-Einheit.

(BM)
 
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