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Hückeswagen
"Leiw Heukeshoven 2017" über NS-Zeit in Hückeswagen

Hückeswagen. Einen spannenden Exkurs in die Hückeswagener Geschichte bietet das Mitteilungsblatt "Leiw Heukeshoven 2017". Die Hückeswagener Abteilung des Bergischen Geschichtsvereins schließt dieses Jahr seine Reihe über den Nationalsozialismus in Hückeswagen ab. Nachdem in den vorigen Ausgaben Zeitzeugengeschichten und Berichte über die Leiden von Hückeswagenern veröffentlicht wurden, setzt sich die aktuelle Ausgabe mit der Darstellung der NS-Zeit in der Presse auseinander. Dabei fällt auf, dass das damalige Amtsblatt "Bergische Volkszeitung" nur wenig über die NSDAP im Ort berichtete. Ein Hinweis dafür, dass sich die damaligen Zeitungsmacher laut BGV damals schnell auf NS-Seite geschlagen haben.

Das Heft beschäftigt sich auch mit der Ortsgeschichte und der Lesbarkeit historischer Dokumente. Ein häufiges Problem unter Familienforschern ist, dass historische Schriftstücke irgendwann einen Zeitpunkt erreichen, an dem sie kaum oder gar nicht mehr lesbar sind. Abhilfe soll ein Aufsatz zur Entwicklung der Schrift leisten. Erklärt wird auch, wie solche Schriften zu lesen sind. Verfasserin Gudrun Roß ist gerne bereit, bei Problemen zu helfen.

"Leiw Heukeshoven" gibt es ab sofort in der Bergischen Buchhandlung und bei Schreibbedarf Canoletta - Kosten: zehn Euro.

(jos)
 
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