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Hückeswagen
"Lisbeth" findet Rauschgift in nur zehn Sekunden

Hückeswagen. Damit hatte ein vermeintlicher Rauschgiftdealer nicht gerechnet: In einem Haus in der Wipperfürther Innenstadt hatten Zeugen Dienstagabend einen vermeintlichen Deal gesehen und die Polizei alarmiert. Die Zeit bis zum Eintreffen der Beamten nutzte der mutmaßliche Rauschgifthändler, um mehrere Päckchen Marihuana außerhalb des Hauses auf dem Grundstück zu verstecken.

Im Zimmer des 29-jährigen Tatverdächtigen fanden die Polizisten typische Dealerutensilien und Bargeld. Die Beamten suchten draußen nach dem versteckten Rauschgift, begleitet von einem überlegenen Lächeln des 29-Jährigen und dessen Aussage: "Ich werde euch nicht sagen, wo ich das Marihuana versteckt habe. Das findet ihr sowieso nicht!"

Damit hatte er zunächst Recht. Nicht gerechnet hatte er aber mit "Lisbeth", die kurze Zeit später mit ihrer Diensthundeführerin eintraf und gefühlte zehn Sekunden benötigte, um das Rauschgift zu finden. Das überlegene Lächeln des Tatverdächtigen gefror, berichtet Pressesprecherin Monika Treutler.

(rue)
 
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