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Hückeswagen
Lorena Manz fährt zum Landeswettbewerb

Hückeswagen: Lorena Manz fährt zum Landeswettbewerb
Die stolzen Preisträger mit ihren Dozentinnen (v.l.): Joana Lewak (13), Katrin Schmitt, Lorena Manz (18), Heike Gorny und Juliette Frank (13). FOTO: moll
Hückeswagen. Vier Schüler der Musikschule räumen bei den Musikwettbewerben "Jugend musiziert" und "Jugend jazzt" erste und zweite Preise ab. Von Heike Karsten

Mit ihrer außergewöhnlichen Stimme, ihrem Können, viel Gefühl und der Liebe zur Musik konnte Lorena Manz die Jury überzeugen. Beim Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" in Bergisch Gladbach belegte die 18-Jährige einen ersten Preis in der Kategorie Popgesang (die BM berichtete). Damit sicherte sich die Schülerin der Hückeswagener Musikschule den Weg zum Landeswettbewerb, wo sie erneut ein A-capella-Stück und zwei Eigenkompositionen vortragen wird.

Nach dem ersten Erfolg hat sich die Aufregung nun erst einmal gelegt. "Es hat viel Spaß gemacht", sagt die Solistin, die sich bei ihren Liedern selbst an der Gitarre begleitet. Gesangslehrerin Katrin Schmitt ist überzeugt von den stimmlichen Qualitäten ihres Schützlings: "Sie ist schon eine sehr gute Schülerin und geht auch sehr gelassen an die Sache", sagt sie. Seit zwei Jahren nimmt Lorena Manz Unterricht im Fach Popgesang und bereut ihre Entscheidung nicht. "In der Popmusik kann man mehr von sich einbringen, als in der Klassik", sagt die Gymnasiastin.

Nicht weniger glücklich kamen Joana Lewak (13 Jahre, Querflöte) und Juliette Frank (13 Jahre, Klavier) vom Regionalwettbewerb zurück. Sie belegten in der Ensemblebewertung als Duo einen zweiten Platz. Juliette Frank, die von Musikschulleiter Eckhard Richelshagen am Klavier unterrichtet wird, hat im Solospiel schon einmal bei Jugend musiziert gewonnen. Als Duo kommt es jedoch auch auf das perfekte Zusammenspiel an. "Das ist schon etwas schwieriger, als alleine zu spielen. Die Intonation muss genau passen", berichtet die Klavierschülerin.

Neben dem Unterricht in der Musikschule hatten sich die beiden Musikschülerinnen mehrmals pro Woche privat getroffen, um perfekt vorbereitet zu sein. Gespielt wurden drei Stücke aus unterschiedlichen Epochen - von der Klassik über die Romantik bis zur Modernen. "Es fehlte beim Wettbewerb nur die Ruhe zur Einstimmung, sonst hätten sie den ersten Platz gemacht", sagt Heike Gorny, Querflötenlehrerin von Joana Lewak. Ihr blieb beim Wettbewerb nur das Daumendrücken als Zuschauerin. "Man darf ja nicht helfen, sonst wird man disqualifiziert", sagt Heike Gorny und lacht.

Das erfolgreiche Quartett komplett macht Musikschüler David Weyer. Er nahm Ende Januar am NRW-Wettbewerb "Jugend jazzt" in Dortmund teil und belegte einen zweiten Preis in der Solowertung am Schlagzeug. Mit 22,33 von 25 möglichen Punkten verpasste der Schüler von Dirk Fahlenbock nur ganz knapp den ersten Preis (23 bis 25 Punkte). Nach diesen positiven Erfahrungen haben nicht nur die Musikschüler "Blut geleckt". "Ich wünsche mir, dass alle nochmal am Musikwettbewerb teilnehmen", sagt Heike Gorny.

Für Lorena Manz geht es jetzt erst einmal zum Landeswettbewerb nach Detmold (4. bis 8. März). Dann heißt es erneut: Daumen drücken für die junge Hückeswagenerin!

Quelle: RP
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