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Hückeswagen
Michaela Engelmeier (SPD)

Hückeswagen: Michaela Engelmeier (SPD)
FOTO: Jürgen Moll
Hückeswagen. Sport ist für Michaela Engelmeier von der SPD schon immer wichtig gewesen, vor allem Judo. So hat sie neben ihrer Arbeit als Abgeordnete im Berliner Bundestag zwei Ehrenämter inne: Sie ist Vizepräsidentin des Deutschen Judo-Bundes und des Landessportbundes NRW. Seit 1992 ist Engelmeier SPD-Mitglied, seit 2009 im Parteivorstand tätig und derzeit die stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Oberberg. Seit 2013 ist sie Bundestagsabgeordnete. Erlernt hat die 56-Jährige ursprünglich den Beruf der Erzieherin, in dem sie auch lange Zeit gearbeitet hat. Durch zahlreiche Fort- und Weiterbildungen war Engelmeier zuletzt als Bezugspädagogin und Judolehrerin an einer Förderschule für soziale und emotionale Entwicklung in Gummersbach tätig.

Engelmeiers Kernanliegen im Berliner Parlament ist mit einem Wort zu beschreiben: Gerechtigkeit. "Ich will, dass es in Deutschland gerechter wird, als das bislang der Fall ist", sagt sie. Dieser Wille gelte für alle Bürger Deutschlands, von den Kindern über die Familien bis hin zu den Senioren. Konkret einher damit gehen für Engelmeier die Forderungen nach gebührenfreien Kita-Plätzen, keinen Studiengebühren, Familienarbeitszeiten, der Stärkung von Arbeitnehmerrechten und einem solidarischen System der Gesundheitsfürsorge und Alterssicherung. Sie ist überzeugt: "Das geht nur mit der SPD."

Für ihren Wahlkreis in Oberberg möchte Engelmeier weiterhin Sorge tragen, dass der Kreis lebens- und liebenswert bleibt und sich junge Menschen gerne entscheiden, hier zu bleiben - oder auch nach Oberberg zu ziehen. "Notwendig dafür ist die Verbesserung der Infrastruktur, vor allem in Form des Ausbaus der RB25", sagt die Sozialdemokratin. Gute Schulen, sichere Arbeitsplätze und ein attraktives Freizeit- und Tourismusangebot seien dafür ebenfalls unabdingbar. Für Engelmeier spielen die Sozialen Medien im Internet eine große Rolle in ihrer politischen Arbeit: "Ich nutze meine Website, meine Facebook-Seite und einen Newsletter, um über meine Arbeit in Berlin und im Wahlkreis zu informieren", sagt die 56-Jährige. Dadurch sei für die Bürger Transparenz gegeben: "So können alle Menschen nachvollziehen, wie ich ihre Interessen vertrete." Die SPD-Politikerin schätzt auch den Dialog, der so entstehen kann: "Ich bin über das Internet für die Menschen ja immer erreichbar", betont sie. In einem Vier-Augen-Gespräch mit Kanzlerin Merkel würde sie zum einen deren Haltung in der Flüchtlingsfrage loben. "Ich würde aber auch sagen, dass man es ernster nehmen muss, konkrete Antworten auf die Fragen im Land zu finden. Nur ein ,Weiter so' ist keine Antwort!"

WOLFGANG WEITZDÖRFER

Michaela Engelmeier ist 56 Jahre alt +++ geboren in Hagen (Westfalen) +++ staatlich geprüfte Erzieherin +++ zuletzt Bezugspädagogin und Judolehrerin an einer Förderschule in Gummersbach +++ derzeit Mitglied des Bundestags +++ SPD-Mitglied seit 1992 +++ hat zwei Kinder +++ wohnt in Engelskirchen.

Quelle: RP
 
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