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Hückeswagen
Millionen für Entwässerung im Westen der Stadt

Hückeswagen. In den nächsten Jahren werden Millionen von Euro in den Untergrund fließen: Allein für die Umsetzung des aufwendigen Entwässerungskonzeptes für das neue Gewerbegebiet West 3 zwischen Heidt, Junkernbusch und der B 237 schätzt die Verwaltung die Kosten auf 5,2 Millionen Euro; noch nicht exakt bezifferte Nebenkosten kommen hinzu. Das kündigte Bauamtsleiter Andreas Schröder im Betriebsausschuss Abwasserbeseitigung an.

Die ordnungsgemäße Entwässerung der noch größtenteils landwirtschaftlich genutzten Flächen ist die Voraussetzung für die weitere Erschließung des neuen Gewerbegebietes an der Bundesstraße im Westen. Damit soll laut Schröder schon 2017 begonnen werden.

Die Gewerbeflächen braucht die Stadt dringend, denn in West 2 (Winterhagen-Scheideweg) sind die noch freien Grundstücke rar geworden. Auch auf eine mögliche Erweiterung des Wohnbaugebietes Heidt muss das Entwässerungskonzept für West 3 ausgerichtet sein. Etwas mehr zeitlichen Spielraum hat die Stadt bei der ebenfalls notwendigen Erweiterung des Regenüberlaufbeckens in West 1 (Einmündung der Industriestraße in die B 237) sowie des Regenüberlauf- und -klärbeckens in West 2. Die Schätzkosten dafür liegen laut Schröder zusammen bei 1,45 Millionen Euro plus Nebenkosten.

Geleistet werden müssen die Investitionen vom Abwasser-Betrieb, einem Eigenbetrieb der Stadt, der in den zurückliegenden Jahren Gewinne von etwa 700 000 Euro pro Jahr erwirtschaftet hat. Diese Gewinne wurden regelmäßig an den allgemeinen städtischen Haushalt abgeführt und trugen wesentlich dazu bei, dass Hückeswagen erst 2015 ein Haushaltssicherungskonzept aufstellen musste.

(bn)
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