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Hückeswagen
Mit drei Windstärken aus Nordost geht es zum Segeln auf die Bever

Hückeswagen: Mit drei Windstärken aus Nordost geht es zum Segeln auf die Bever
Der Wind zieht über die gesamte Bever-Talsperre - beste Bedingungen für die Probesegler Jan, Mario Wechter und Jan Schlenke (v.l.). FOTO: schütz
Hückeswagen. Kurz vor Saisonende lud die Segler-Vereinigung Wuppertal (SVWu) zum Probesegeln auf der Bever ein. Mit herrlichem Sommerwetter konnten die Skipper nicht trumpfen, doch auch bei knackigen 14 Grad und optimalen Windböen aus Nordost ließ sich der Segelspaß gut vermitteln. Für die Segler geht die Saison bis Ende Oktober. Sie lassen sich nicht so einfach vom Segeln abhalten. Leidenschaftlichen Wassersportfans machen ein wolkenverhangener Himmel und ein paar Regentropfen nichts aus. Von Cristina-Segovia-Buendía

"Das Wetter heute ist optimal zum Segeln", sagte Felix Unger (17), stellvertretender Pressewart und Ausbildungsleiter. "Ob es regnet oder die Sonne scheint, ist uns egal. Hauptsache, die Windverhältnisse stimmen." Mit drei Windstärken aus Nordost ging es auf der Talsperre richtig zur Sache. "Der Wind zieht heute schön über die Bever, das macht viel Spaß", sagte der 17-Jährige. Im Vergleich zum Probesegeln im Mai hätten sie diesmal wesentlich mehr Anmeldungen erhalten. "Wir erwarten mehrere Familien und Einzelpersonen, die mit uns segeln wollen." Auf Vereinsschiffen, zwei prächtigen Falken, ging es mit Siegfried Labenz, langjähriger Segler und erfahrener Skipper, raus aufs Wasser. "Wir fahren unsere Gäste fünf Meter raus und lassen sie dann das Steuer übernehmen", erklärte er. Intuitiv sei der erste Kontakt zum Segelboot zu erlernen. "So schwer ist das nicht", beruhigte Unger, der dank seines Großvaters praktisch auf einem Segelboot groß geworden ist. "Wir wollen unsere Gäste für den Segelsport begeistern und nicht erschrecken."

Tatsächlich schienen sich die Neulinge wohlzufühlen, während der Wind die Segel vorwärts peitschte. Seit vielen Jahren bietet der Verein, der 320 Mitglieder zählt, zum Saisonstart und zum Saisonende ein Probesegeln an - eine Werbemaßnahme, um neue Mitglieder zu gewinnen, sagt Unger. "Denn ganz ohne Werbung geht es bei uns nicht." Dass sie neben einem großen Mitgliedsstamm auch eine größere Jugendabteilung haben und seit dieser Saison auch ein Junioren-Team im Leistungssportbereich, läge allein an der sehr aktiven Vereinsarbeit. Wirklich prominent, wie etwa der Fußball, ist ihr Sport nämlich nicht - aber dafür ein sehr besonderer: "Die Arbeit mit der Kraft der Natur, das macht das Segeln aus", sagt Unger.

Quelle: RP
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