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Hückeswagen
Mobile Redaktion der BM zur Brücke Brückenstraße

Hückeswagen: Mobile Redaktion der BM zur Brücke Brückenstraße
Eine solche Lösung für Fußgänger würde vielen Anwohnern schon reichen. FOTO: Da. Metall-Glück, (Archiv)
Hückeswagen. Viele Anwohner vom Höchsten und vom Mühlenfeld kämpfen vehement dafür, dass es schnellstmöglichst wieder eine kurze fußläufige Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen gibt. Denn die Brücke Brückenstraße, die beide Wohngebiete eigentlich verbindet, ist seit dem 13. April aus Sicherheitsgründen gesperrt. Ein Gutachter war zu dem Schluss gekommen, dass die Brücke, deren ältesten Teile mehr als 130 Jahre alt sind, spätestens Ende 2016 abgerissen werden sollte.

Nicht nur über diesen Entschluss kann am Freitag, 14. August, 14.15 bis 16 Uhr, bei der Mobilen Redaktion der Bergischen Morgenpost an der Brücke diskutiert werden. Bürgermeister Dietmar Persian stellt sich dann den Fragen der Anwohner. Damit kein Anwohner den weiten Fußweg in das jeweils andere Wohngebiet nehmen muss, steht die Mobile Redaktion auf beiden Seiten der Brücke: von 14.15 bis 15 Uhr an der Mühlenstraße und von 15.15 bis 16 Uhr auf der Brückenstraße, Einmündung Bahnweg.

Die Meinungen über die Zukunft der Brücke gehen auseinander. Während viele Anwohner, vor allem ältere, sie gerne erhalten oder als Fußgängerbrücke neu gebaut sähen, verweist die Stadtverwaltung auf die fehlenden Haushaltsmittel. So kostet ein Neubau nach Aussagen eines Gutachters zwischen 143 000 und 247 000 Euro - Geld, das die Stadt im Rahmen des Haushaltssicherungskonzeptes nicht ausgeben kann. Die günstigste Lösung wäre der Abriss, der lediglich mit geschätzten 65 000 Euro zu Buche schlagen würde.

Viele Anwohner können aber seit Mitte April ihre teilweise über Jahrzehnte gepflegten Beziehungen zu den Nachbarn "auf der anderen Seite" nicht mehr aufrechterhalten. Denn der Umweg entlang des Radwegs und des Sportplatzes oder des Bergischen Kreisels und über den Mühlenweg ist für viele zu lang. Das hatten Anwohner vorige Woche auch in einem Offenen Brief an den Bürgermeister, die Parteien und den Hückeswagener CDU-Landtagsabgeordneten Peter Biesenbach deutlich gemacht (die BM berichtete).

Alle Hückeswagener, die etwas zur Brücke Brückenstraße loswerden wollen, sind bei der Mobilen Redaktion der BM willkommen. Vielleicht ergeben sich an diesem Tag Lösungsansätze, wie die kurze Verbindung zwischen dem Höchsten und dem Mühlenfeld doch erhalten werden kann.

(büba)
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