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Hückeswagen
Moderne Schnitzeljagd mit GPS-System

Hückeswagen. Für die sieben jugendlichen und erwachsenen Wanderer aus dem Bergischen Land gab es bei der modernen Geocaching-Schnitzeljagd am Samstagnachmittag an der Wuppervorsperre eine kniffelige Aufgabe zu lösen: Nur für jene Gruppe, die mit Hilfe korrekt beantworteter Fragen rund um die bergische Natur den geheimnisvollen Tresorcode knackte, öffnete sich im Ziel der modernen Schnitzeljagd der geheimnisvolle Tresor. Von Maren Panitz

"Ich wollte schon immer mal bei einer solchen Geocaching-Tour mitmachen", erklärte die elfjährige Öykü Kara, die sich bei der Remscheider Erlebnisagentur "378meter" für die Tour am Samstagnachmittag angemeldet hatte. Sie vermutete: "Wir werden gleich mit Hilfe eines Ortungssystems ein paar Aufgaben lösen und hoffentlich einen spannenden Schatz heben."

Mit ihrer Vermutung lag die jugendliche Wanderin völlig richtig. "Wir haben auf der etwa fünf Kilometer langen Schnitzeljagd rund um die Vorsperre insgesamt acht niedliche bergische Stofflöwen hinter Bänken, Baumstämmen und in Bäumen versteckt, die mit Hilfe des GPS-Gerätes zu finden sind", erklärte Tourleiterin Gudrun Elberzhager. Sie arbeitet für den Erlebnisveranstalter Christoph Imber, der mit seiner Agentur spezielle Stadt- und Naturführungen anbietet: "Wir fühlen uns unserer bergischen Heimat eben sehr verbunden und haben mit dem Geocaching die Idee zu einem lehrreichen und spannenden ,Infotainment' verwirklicht."

Die beiden Wandergruppen mit drei Jugendlichen und vier Erwachsenen starteten vom Wanderparkplatz in der Ernst-Pflitsch-Straße. Das "Global Positioning System" (GPS) verrät Tourleiterin Gudrun Elberzhager die Startposition an der Wuppervorsperre. "Der erste Positionspunkt lautet: N 51° 09.356/E 007° 19.942", verriet die kundige Geocacherin.

Zwei Stunden lang führte Elberzhagen ihre unternehmungslustige Wandergruppe mit GPS-Empfänger und Kompass entlang der Hauptwanderwege, durch das Ufergehölz und schließlich über das Stauwehr. "Damit die Suche etwas spannender wird, gibt es einige Rätsel zu lösen, mit deren Hilfe sich schließlich der Tresorcode ermitteln lässt", erklärte sie. So lernten die Geocaching-Teilnehmer im Verlauf ihrer Schnitzeljagd zum Beispiel, wie viele Tage ein Mensch ohne Wasser und Nahrung überleben kann.

Die zwölfjährigen Geschwister Sophia und Samuel Seewald freuten sich über die gemeinsame Abenteuerwanderung, auch wenn zwischenzeitlich bergischer Nieselregen eingesetzt hatte. Sie meinten: "Das Wetter ist egal. Es geht uns dabei um die gemeinsame Teamarbeit. Und es bringt Spaß, ein bisschen durch den Wald zu kraxeln."

Die Teilnahme an der Geocaching-Tour kostete pro Teilnehmer 14 Euro. Die Agentur bietet neben Naturwanderungen mit Ortungsgeräten auch Kneipentouren, Rathausführungen und abenteuerliche Motto-Ausflüge auf dem Friedhof oder in den Ortskernen von Lennep und Lüttringhausen an.

Quelle: RP
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