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Hückeswagen
Müllentsorgung im Island sorgt für Ärger

Hückeswagen: Müllentsorgung im Island sorgt für Ärger
Die Baufirma hatte vergessen, die Island-Anwohner zu informieren, wie während der Bauarbeiten mit den Mülltonnen verfahren wird. FOTO: büba
Hückeswagen. Günter Brunzel ist derzeit nicht gut auf die Stadtverwaltung zu sprechen. Grund dafür sind die Bauarbeiten in der Islandstraße - die BEW lässt dort die Versorgungsleitungen erneuern, und die Straße ist für Wochen für den Verkehr gesperrt. Zwar bemängelt der Anwohner und frühere Einzelhändler ("Luhn"), dass die Bauarbeiten nicht gut organisiert seien - "fünf Monate Sperrung der Islandstraße ist der Tod der Einzelhändler hier", befürchtet Brunzel. Doch Kritik äußert er vor allem daran, dass die Anwohner und Geschäftsleute des Islands nicht darüber informiert wurden, wie die Abfuhr der Mülltonnen geregelt wird. Denn die großen Müllfahrzeuge können das Island vorerst nicht anfahren.

Roland Kissau vom Ordnungsamt zeigte sich auf Anfrage unserer Redaktion überrascht davon, dass die Anwohner und Geschäftsleute nicht informiert worden sind. "Das sollte die Baufirma machen", sagte er und verwies auf die verkehrsrechtliche Anordnung des Kreises. Demnach war unter anderem als Auflage gemacht worden, dass die Mitarbeiter der Baufirma die Müllbehälter an eine Stelle bringen, wo sie von der Müllabfuhr entleert werden können. Also ins Goethetal. Auch sollte die Lindlarer Firma die Betroffenen im Vorfeld darüber in Kenntnis setzen. Das hat sie aber versäumt.

Nach Rücksprache mit einem Verantwortlichen der Baufirma berichtete Kissau, dass die Mitarbeiter nun angehalten sind, die Mülltonnen während der Bauarbeiten im Island ins Goethetal zu bringen. "Auch soll die Baufirma oder die BEW als Auftraggeberin der Arbeiten die Anwohner nun informieren", berichtete Kissau.

(büba)
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