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Hückeswagen
Natur und Rot sind die Dekotrends an Weihnachten

Hückeswagen: Natur und Rot sind die Dekotrends an Weihnachten
Ein Blick in den Dekoladen "Vemira" von Iris und Dieter Röhrig: Die Vorweihnachtszeit ist gekommen und sorgt für heimelige Stimmung. FOTO: jürgen moll
Hückeswagen. In der Adventszeit werden Wohnungen und Häuser wieder besonders schön dekoriert. Auch Deko unterliegt Trends. Von Wolfgang Weitzdörfer

Die Advents- und Weihnachtszeit ist nicht nur die Zeit von Lebkuchen, Bratapfel und Spekulatius. Es ist auch die Zeit, in der Wohnungen und Häuser besonders schön dekoriert werden. Und Deko unterliegt, ganz genau wie die Mode auch, ständig wechselnden Trends - sei es in Bezug auf Farbe oder auch Design. Doch Weihnachten ist auch eine Zeit von Liebgewonnenem und Tradition.

Das meint auch Karsten Schlickowey von "Stilmix" an der Islandstraße: "Weihnachten wird auch in diesem Jahr nicht neu erfunden." Und so gehe die klassische Kombination aus "Nikolausmützenrot", also das helle, kräftige Rot und der Farbe Weiß im Prinzip immer, Trends seien eher Nuancen, sagt Schlickowey: "In diesem Jahr ist die Trendfarbe ein dunkles Marsalarot. Das wird bei uns immer sehr gerne mit Holz und generell natürlichen Materialen kombiniert."

Wer "Stilmix" kennt, weiß, dass Schlickowey grundsätzlich viel Wert auf die Verarbeitung von Holz legt. Ein besonderes Accessoire hat er auf einer Messe gefunden. "Das sind Holzkisten, die früher zum Formen von Lehm- und Tonziegeln verwendet wurden. Da passen wunderbar weihnachtliche Gestecke hinein", sagt Schlickowey. Die handlichen Kästen könnten aber auch außerhalb der Weihnachtszeit dekoriert werden. Der Clou: "Die Kästen sind alt und wurden früher tatsächlich zur Ziegelproduktion verwendet." Davon würden die invertierten Firmenlogos auf dem Kastenboden zeugen. "Das ist doch mal eine etwas andere Dekorationsmöglichkeit", sagt Schlickowey.

Im gegenüberliegenden Dekoladen "Vemira" von Iris Röhrig sieht man schon vor dem Eintreten, dass die Vorweihnachtszeit gekommen ist. Riesige braune Lebkuchenteilchen in Brezen-, Herz- oder Weihnachtsbaumform hängen quer über beide Schaufenster. "Das habe ich vor einiger Zeit mal gesehen und wollte es immer schon einmal selbst machen", sagt Röhrig. Die "Lebkuchen" sind aus dicken Styroporplatten ausgeschnitten und wirken täuschend echt. Röhrig sieht den Trend in natürlichen Materialien: "Dazu passen Silber im Antiklook oder ein dunklerer Schlamm-Farbton. Und natürlich Rot." Neben Holz würden auch Gefäße aus Antiksilber sehr schön wirken. "Wenn man da einen Ilex-Ast hineinstellt, hat man direkt eine schöne Deko für die Kommode", sagt Röhrig. Außerdem seien Dekoartikel recht beliebt, die man ins Fenster hängen oder stellen könne: "Zum Beispiel einfache, weiße Häuschen, in die man Teelichter oder Lichterketten stellen kann."

Wer lieber selber für die Deko sorgen wolle, sei bei ihr richtig, sagt Christiane Canoletta vom "Schreib- und Bastelladen Canoletta": "Es sind vor allem die bekannten Engel aus einer Zeitschrift, die bei uns auch im Schaufenster stehen." Dafür würden viele Kunden das Zubehör kaufen - Silberdraht, Styroporkugeln und Holzscheite. Es sei ein zeitloser Engel, sagte Canoletta. "Der war schon vor einigen Jahren in der Zeitschrift, aber die Kunden fragen jedes Jahr wieder danach." Ebenfalls ein Dauerbrenner seien die schlichten Fenstersterne aus schwarzem Tonpapier mit farbigem Transparentpapier verschönert.

Ansonsten würde sie viel Zubehör verkaufen: Plätzchentüten, Geschenkpapier oder Gold- und Silberspray. Dass Rot nach wie vor die Weihnachtsfarbe sei, würde man auch an den Farben der Weihnachtskarten sehen, sagt Canoletta und deutet auf den Ständer, auf dem fast ausschließlich rote Karten zu sehen sind. Jetzt müssten die Dekomaterialien nur noch besorgt und aufgestellt werden - einem gelungenen Advent dürfte damit nichts mehr im Wege stehen.

Quelle: RP
 
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