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Hückeswagen
Nebgen: "Wir verkaufen nichts mehr"

Vor Jahren hatte die Genossenschaft für Bau- und Siedlungswesen (GBS) große Mietshäuser in Wiehagen abreißen lassen - zuletzt Anfang 2014 die Häuser Wiehagener Straße 9a und b. Andere Wohnungen aus ihrem Bestand, darunter Immobilien im oberen Teil von Wiehagen, verkaufte sie, weil der Sanierungsaufwand zu hoch schien und zum Teil mehr Wohnungen im Haus leer standen, als vermietet waren. Parallel dazu hat die Genossenschaft über viele Jahre hinweg keine neuen Mietwohnungen mehr gebaut. Die logische Konsequenz: Die Zahl der Wohnungen in GBS-Eigentum ist deutlich geschrumpft: 1333 hatte die Genossenschaft Ende 2015 auf dem Markt - rund 150 weniger als noch 2012.

Jetzt soll Schluss sein mit dieser Art der "Bestandsbereinigung". Es gebe Anfragen von Kaufinteressenten, sagte Vorstand Thomas Nebgen bei der Vertreterversammlung in dieser Woche. Und fügte hinzu: "Wir verkaufen aber erst einmal nichts mehr. Denn mit dem, was wir jetzt haben, können wir sehr gut arbeiten." Auch in diesem Punkt ist sich der Vorstand der GBS einig mit dem Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Markus von Dreusche.

Zwei Aufsichtsratsmitglieder, die dem Gremium seit vielen Jahren angehören, standen jetzt bei der Vertreterversammlung turnusmäßig zur Wahl an: Dieter Sappelt und Wolfgang Wegerhoff. Beide wurden einstimmig wiedergewählt. Neben ihnen und dem Vorsitzenden sind Thomas Lang und Klaus Seeger Mitglieder im Aufsichtsrat der Genossenschaft.

(bn)
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