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Hückeswagen
Netzwerkarbeit rund um Sprachbildung

Hückeswagen: Netzwerkarbeit rund um Sprachbildung
Das Bildungsbüro Oberberg hat im vergangenen Jahr auch 1100 Siebtklässler in MINT-Berufe hineinschnuppern lassen. FOTO: bildungsbüro oberberg
Hückeswagen. Das Bildungsbüro Oberberg legt zum achten Mal seinen Jahresbericht vor. Interessierte Leser erhalten auf diesem Weg einen Überblick über aktuelle Bildungsprojekte in der Region. Außerschulische Partner spielen dabei eine große Rolle. Von Joachim Rüttgen

Der Geschäftsbericht des Bildungsbüros Oberberg ist gerade frisch erschienen. Zum achten Mal in Folge informiert der jährlich erscheinende Bericht über die Weiterentwicklung des Bildungsnetzwerks Oberberg in den vom Bildungsbüro moderierten Handlungsfeldern. Interessierte Leser erhalten auf diesem Weg einen Überblick über aktuelle Bildungsprojekte in der Region.

Egal, ob es um die Zusammenarbeit beim Übergang von der Kita in die Schule, die Förderung des naturwissenschaftlichen und technischen Interesses von Kindern und Jugendlichen oder auch um Chancen und Risiken moderner Medien geht: Alle Themen und Projekte im Bildungsnetzwerk Oberberg haben gemeinsam, dass den Angeboten eine abgestimmte und enge Zusammenarbeit der Bildungseinrichtungen untereinander und mit außerschulischen Partnern aus der Region zugrunde liegt.

So arbeiten in der 2017 begonnenen Ausbildung von Medienbegleitern an den weiterführerenden Schulen in Oberberg das auch für Hückeswagen zuständige Kreisjugendamt, das Kommissariat Vorbeugung der Polizei, der Schulpsychologische Dienst, die Diakonie Fachstelle Sucht, die Jugendpflege der Stadt Wiehl, die Schulsozialarbeit der Stadt Wipperfürth, das Gymnasium Wiehl und das Bildungsbüro Oberberg Hand in Hand. Mit finanzieller Unterstützung durch die Wipperfürther Hans-Hermann-Voss-Stiftung konnten so im vergangenen Jahr schon an 27 oberbergischen Schulen Schüler- und Lehrerteams ausgebildet werden, die als erste Ansprechpersonen rund um das Thema "Mediennutzung" an ihrer Schule zur Verfügung stehen.

FOTO: Wolfgang Scholl

Dank regionaler Zusammenarbeit und Unterstützung wurden 2017 neben den bereits etablierten Projekten unter anderem der Übergang von der KiTa in die Schule in den gemeinsamen Blick genommen, mit der Robotik-Ausstattung in den Grundschulen begonnen, mit 1100 Siebtklässlern gemeinsam in MINT-Berufe hineingeschnuppert und die Zusammenarbeit der weiterführenden Schulen mit den Oberbergischen Berufskollegs intensiviert. "Bedarfsgerecht, nachhaltig und möglichst flächendeckend" - mit diesen Schlagworten beschreibt Ralf Schmallenbach, Dezernent beim Kreis und Vorsitzender des Lenkungskreises im Bildungsnetzwerk Oberberg, den Anspruch an die Arbeit des Netzwerkes. "Wir wollen mit unseren schulischen und außerschulischen Partnern verlässliche Standards in der regionalen Bildungslandschaft verabreden und gemeinsam umsetzen. Dabei profitieren wir in einem hohen Maße von der Multiprofessionalität und dem großen Engagement unserer Netzwerkpartner", sagt er und ist sich darin mit der Leiterin des Bildungsbüros Oberberg Anke Koester einig.

Näheres zu den Aktivitäten gibt es im Internet unter www.bildung-in-oberberg.de. Hier ist der neue Geschäftsbericht des Bildungsbüros zu finden und auch ein Ausblick auf die geplante Arbeit 2018.

"Durchgängige Sprachbildung und Inklusion als neue Handlungsfelder, die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Schulformen und mit der Wirtschaft und die Ausdehnung des Netzwerks unter dem Stichwort "Lebenslanges Lernen" entlang der gesamten Bildungskette sind die Themen, die sich das Bildungsbüro Oberberg für eine gemeinsame Umsetzung mit den Netzwerkpartnern für 2018 zum Ziel gesetzt hat.

Quelle: RP
 
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