| 00.00 Uhr

Hückeswagen
Neue Raumplanerin der Stadt fühlt sich in Hückeswagen wohl

Hückeswagen: Neue Raumplanerin der Stadt fühlt sich in Hückeswagen wohl
Kerstin Panek ist seit Jahresbeginn bei der Stadtverwaltung beschäftigt. Aktuell arbeitet die 27-Jährige unter anderem an den Plänen für West 3, das Neubaugebiet "Altes Archiv" und das Brunsbachtal. FOTO: Jürgen Moll
Hückeswagen. Die ersten sieben Monate bei der Stadtverwaltung hat Kerstin Panek als Nachfolgerin von Stadtplaner Matthias Müller gut verbracht. Von Stephan Büllesbach

Der Weg war am Ende ihrer Schulzeit bereits vorgezeichnet. "Ich hatte Erdkunde im Abitur", erzählt Kerstin Panek. Doch dass die gebürtige Siegenerin tatsächlich einmal den Weg in Richtung Raumplanung einschlagen sollte, war einem Bekannten zu verdanken. "Der studierte das gerade und hat mich dann an das Thema herangeführt", sagt die 27-Jährige im Gespräch mit unserer Redaktion. Die Folge: Nach sechs Jahren schloss Kerstin Panek 2015 ihr Studium an der Universität Dortmund erfolgreich ab.

Bevor es die junge Frau, die in Ennepetal aufgewachsen ist und jetzt in Schwelm lebt, zu Jahresbeginn in die Schloss-Stadt verschlug, arbeitete sie zunächst etwa 14 Monate als Quartiersentwicklerin in Meschede. Im Rahmen eines Förderprogramms war diese auf drei Jahre befristete Stelle ausgeschrieben worden, Panek schaute sich aber dann doch frühzeitig nach einer neuen, festen Anstellung um. Zum einen waren ihr die täglich 200 Kilometer ins Sauerland und wieder zurück zu weit, zum anderen "wollte ich immer in die Bauleitplanung".

Da kam es wie gerufen, dass Stadtplaner Matthias Müller die Hückeswagener Verwaltung zum Jahresende 2016 nach drei Jahren Richtung Frechen verlassen hatte. "Wir hatten etwa 30 Bewerbungen für die Stelle", berichtet Bauamtsleiter Andreas Schröder. Bei den Bewerbungsgesprächen würden unter anderem die fachlichen Grundlagen abgeklopft, "und die sind hier vorhanden". Auch sei es wichtig, dass die Chemie stimme. "Da hatten wir bei Frau Panek beste Gefühle, und bislang hat sich das als richtig herausgestellt".

Auch wenn sie sich noch nicht als Stadtplanerin bezeichnen kann - dafür bedarf es eines Eintrags in die Stadtplanerliste der Architektenkammer NRW, der möglicherweise noch folgen wird -, so hat die 27-Jährige doch im Schloss die entsprechenden Aufgaben übernommen. Die sind breitgefächert und reichen von einfachen Anfragen von Anwohnern über die Bauleitplanung bei Regionalprojekten bis hin zu aktuellen Bauprojekten in Hückeswagen. So koordiniert Kerstin Panek aktuell etwa die Planungen für das Gewerbegebiet West 3 bei Junkernbusch, mit dessen Erschließung 2018 begonnen werden soll. Ebenso federführend plant sie das kleine Neubaugebiet "Altes Archiv" unterhalb des Bolzplatzes, in dem drei Mehrfamilienhäuser mit 15 bis 18 Mietwohnungen entstehen sollen. Auch in die Planungen für das Brunsbachtal ist Panek involviert - dabei geht es nicht nur um den Neubau des Feuerwehrhauses, sondern auch um Pläne für ein Wohngebiet zwischen Mehrzweckhalle und Tennishalle an der Kölner Straße. Diese, sagt Schröder, sollen in der September-Sitzung des Bauausschusses vorgestellt werden.

Die 27-Jährige hat sich Hückeswagen bewusst ausgesucht: "Eine kleine Verwaltung ist breit aufgestellt. Für mich ist es das, was eine Stelle aus- und attraktiv macht."

Von ihrem Arbeitsumfeld ist sie ebenfalls begeistert: "Hier gibt es ein großes Miteinander. Und ich habe schon mitbekommen, dass sich die Bürger für ihre Stadt interessieren und sehr engagiert sind."

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Hückeswagen: Neue Raumplanerin der Stadt fühlt sich in Hückeswagen wohl


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.