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Kommentar
Null Toleranz – und hinsehen!

Kommentar. Die Video-Überwachung öffentlicher Räume ist auch rechtlich umstritten. Wenn künftig von einer Webcam aufgezeichnet wird, was sich im Schlosshagen tut, ist das, jenseits abstrakter Diskussionen, aber einfach nur im allgemeinen Interesse. Wer mit so brachialer Gewalt vorgeht, wie das jetzt unterhalb vom Schloss geschehen ist, darf sich nicht länger in der Sicherheit wiegen, unentdeckt zu bleiben. Und wer einfach dort spazieren geht oder seine Ruhepause auf den neu gestalteten Flächen genießt, muss die Video-Überwachung nicht fürchten, schließlich bewegt er sich im ohnehin für jedermann einsehbaren öffentlichen Raum und nicht in privaten Rückzugsgebieten. Die Neugestaltung des Schlosshagens, für die sehr viel Geld ausgegeben worden ist und noch ausgegeben werden wird, kommt allen Hückeswagenern zugute. Dass einige wenige Idioten zerstören, was für alle da ist, ist unerträglich und nicht hinnehmbar. Wo demnächst die Kamera hinschaut, sollte auch der einzelne Bürger nicht wegsehen, wenn er unfreiwillig Zeuge von Zerstörungen wird. Hinweise an die Polizei und Anzeigen sind keine Denunziation, sondern ein klares Signal: null Toleranz gegenüber Rowdys, Reaktion statt Resignation. Von Brigitte Neuschäfer
Quelle: RP
 
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