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Hückeswagen
Polizeifahndung nach rotem Ford endet mit Festnahme

Hückeswagen. Ein Routineeinsatz entwickelte sich für die Polizei am Donnerstagabend völlig unerwartet und führte zur Verhaftung einer 30-jährigen Hückeswagenerin. Angefangen hatte alles auf der A1 bei Wuppertal, Ort des "Showdowns" war die Sperberstraße in Wiehagen.

Gegen 19.45 Uhr hatte die Wuppertaler Polizei ihre Kollegen der Wache Wipperfürth um eine Mitfahndung im Bereich Hückeswagen nach einem roten Ford mit Gummersbacher Kennzeichen gebeten. Der Wagen war laut Polizeibericht zuvor auf der A1 durch Schlangenlinien und zu dichtes Auffahren aufgefallen, ehe der Fahrer an der Anschlussstelle Wuppertal-Ronsdorf die Autobahn verließ.

Routinemäßig nahm eine Streifenwagen-Besatzung aus Wipperfürth die Fahndung auf, als ihr der verdächtige und mit einem Mann und einer Frau besetzte Ford auf der Sperberstraße entgegenkam. "Anhaltezeichen ignorierte der Fahrer und flüchtete mit durchdrehenden Reifen, fuhr sich aber in der Straße fest", berichtete die Polizei. Kein Wunder, ist die Sperberstraße doch eine Einbahnstraße.

Den Fahrer, ein 57-jähriger Hückeswagener, konnten die Polizisten noch am Fahrzeug stellen, seiner Beifahrerin gelang jedoch zunächst die Flucht zu Fuß. Wie sich schnell herausstellte, stand der Fahrer unter Drogeneinfluss und war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er musste mit zur Wache kommen, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wie auch die Fahrzeughalterin. Steht doch die 44-jährige Hückeswagenerin im Verdacht, die Fahrt zugelassen zu haben.

Die flüchtige Beifahrerin, eine 30-Jährige aus Hückeswagen, wurde später von der Polizei im Rahmen der Fahndung aufgegriffen. Sie hatte Betäubungsmittel dabei. Weil sich bei ihrer Kontrolle zudem herausstellte, dass gegen sie ein Haftbefehl vorliegt, wurde die Frau festgenommen.

(büba)
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