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Hückeswagen
Radtour entlang der Talsperren

Hückeswagen. Ein neuer Radweg, der die vier Städte Hückeswagen, Radevormwald, Wipperfürth und Marienheide verbindet, ist im Rahmen des „Wasserquintetts“ eingerichtet worden. Die 80-Kilometer-Route führt oft am Wasser entlang. Von Isabelle de Bortoli

Ein grünes, quadratisches Schild mit fünf blauen Punkten, einem angedeuteten Fluss in blau sowie einem weißen Fahrrad-Symbol und einem weißen Pfeil, der in die richtige Richtung weißt – 500 solcher Schilder werden in den kommenden Tagen rund um Radevormwald, Hückeswagen, Wipperfürth und Marienheide angebracht. Sie weisen auf den neuen Radweg „Wasserquintett“ hin.

Die 80 Kilometer lange Strecke verbindet die vier Nachbarstädte. „Wir sind eine Region, es gibt keinen Grund, touristische Angebote an der Stadtgrenze abzubrechen“, sagt der Radevormwalder Bürgermeister Dr. Josef Korsten. „Unsere touristische Infrastruktur ist auf aktives Naturerleben ausgerichtet. Natur zeichnet uns aus. Und Radfahren liegt im Trend.“

An der neuen Route liegen Jugendherbergen, Pensionen sowie zahlreiche Gaststätten. „So können sich Besucher hier auch ein paar Tage aufhalten und den neuen Radweg ,Wasserquintett’ in kleineren Abschnitten fahren“, sagt Matthias Hattwig, bei der Stadt zuständig für das Projekt „Wasserquintett“, der gemeinsam mit Hartmut Behrensmeier, zuständig für Veranstaltungen und Tourismus, sowie den Kollegen der Nachbarstädte die Route entwickelt hat. „Und dazu brauchten wir keine neuen Wege anzulegen, sondern einfach die, die jede Stadt schon hatte, verbinden.“

Das Schöne: Die Route führt durch Wald und Wiesen immer wieder an den verschiedenen Talsperren entlang. Eingestiegen werden kann überall, der eigentliche Start liegt in Radevormwald am Parkplatz Rathaus/Hohenfuhrstraße. Von da aus führt die Strecke bis nach Rädereichen. Über wenig befahrene Gemeindestraßen geht es dann weiter über Hahnenberg und Buschsiepen zur Beverquelle bis nach Hohenplanken.

Über leichte und mittlere Steigungen kann der Radfahrer dann über Anschlag, Kreuzberg, Rönsahl und Gogarten bis nach Marienheide strampeln. „Dann geht es über die alte Bahntrasse bis nach Wipperfürth. Das ist eine sehr leichte, flache und schöne Strecke, die gerade auch für Familien geeignet ist“, empfiehlt Hartmut Behrensmeier. Von Wipperfürth aus geht es dann nach Hückeswagen – noch über Gemeindestraßen – nach Hartkopsbever. „Dort soll demnächst aber auch die stillgelegte Bahntrasse als Radweg dienen“, sagt Behrensmeier.

Zurück nach Rade fährt man von Hückeswagen entlang der Wuppervorsperre bis zur Wupper-Talsperre. Von da aus dann über Kräwinklerbrücke und die alte Bahntrasse mit sanften Steigungen zurück in die Innenstadt nach Radevormwald.

Quelle: RP
 
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