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Hückeswagen
Runder Abschluss für "Hückeswagen live"

Hückeswagen: Runder Abschluss für "Hückeswagen live"
Etwa 600 Besucher waren beim Abschlusskonzert 2017 von "Hückeswagen live" dabei - und sie wurden von der Band "Xtry" sehr gut unterhalten. FOTO: J. Moll
Hückeswagen. Mit "Xtry" aus dem Siegerland feierte am Freitag eine Band ihre Live-Premiere in der Schloss-Stadt. Die Veranstalter zeigten sich mit dem gut besuchten Abschluss sehr zufrieden. Die Planung für das nächste Jahr läuft auf Hochtouren. Von Wolfgang Weitzdörfer

Das Ende der elften Ausgabe von "Hückeswagen live" kam am Freitagabend erst gut nach 23 Uhr. Bis dahin hatte es zum Finalkonzert mit "Xtry" aus Kreuztal im Siegerland auch allerhöchstens einen leicht gräulichen Himmel gegeben. Das freute natürlich die etwa 600 Zuschauer auf dem bestens gefüllten Schlossplatz. Aber auch ganz besonders Maximiliane Czogalla von der Agentur 57, die seit elf Jahren für die beliebte Konzertreihe im Sommer verantwortlich zeichnet: "Zwei der vier Termine waren etwas verwittert, aber Auftakt und Abschluss entschädigen dafür absolut."

Mit den Bands "The Beat! Radicals", "UnArt" und "Fachwerk" hatte man zu drei Vierteln auf in Hückeswagen bekannte und beliebte Formationen gesetzt. "Die Abschlussband ,Xtry' kommt aus unserer Nachbarschaft. Und da wir wissen, wie gut das Sextett ankommt, haben wir uns dafür entschieden, ihm bei Hückeswagen Live ein Forum zu geben", sagte Czogalla.

Die Rechnung ging auf. Denn die Mischung aus Pop, Dance und Rock, die die Band in den mehr als drei Stunden am Freitagabend präsentierte, kam bei den Besuchern bestens an. Und auch wenn die Mischung teils abenteuerlich war: Mit Songs wie "What A Feeling" von Irene Cara, "I'm So Excited" von den Pointer Sisters, "The Look" von Roxette oder Chaka Khans "Ain't Nobody" kann man einfach nichts falsch machen. Dazu kam eine gut ausgewählte Mischung aus Klassikern der Neuen Deutschen Welle, die bei Konzerten von Cover-Bands nie verkehrt sind: "Major Tom", "Nur geträumt", "Alkohol", "Skandal im Sperrbezirk" - der Stimmungspegel stieg merkbar.

Interessanterweise, und das sprach durchaus für den ebenfalls sehr gemischten Geschmack im Publikum, sank dieser Pegel auch beim stilistisch ja doch ganz anders gelagerten "Eurodance-Medley" ("Rhythm Is A Dancer", "What Is Love" und "I'd Like To Move It") absolut nicht. Und so hörte mal der eine hin, während der andere sich an den Weinstand des Stadtmarketings oder an einen der beiden Bierstände verzog - und andersherum. Für alle war etwas geboten.

Das sah auch Bürgermeister Dietmar Persian so, der am Freitag seinen einzigen Besuch bei "Hückeswagen live" in diesem Jahr beging: "Ich war davor im Urlaub, aber es ist schön, dass heute das Wetter so gut ist und die Besucher so viel Spaß haben", sagte er. Josef Wickenbrock war urlaubsbedingt auch nicht bei allen vier Konzerten dabei, dafür aber auch in der Vorwoche, als es bei "The Beat! Radicals" wettermäßig eher unschön war: "Die Atmosphäre vor dem Schloss, Beleuchtung und Kulisse sind einfach immer schön. Zwar hat es vorige Woche geregnet - die Musik war aber eher meins", meinte der Hückeswagener schmunzelnd.

"Hückeswagen live" hatte, wenn man sich so umsah, etwas von einem Familientreffen. Und zwar eines, das auch 2018 seine Fortsetzung finden soll, wie Bürgermeister Persian und Projektleiterin Czogalla betonten: "Ja, auch im nächsten Jahr wird es ,Hückeswagen live' geben. Die Planungen laufen auf Hochtouren", sagte Czogalla.

Quelle: RP
 
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