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Hückeswagen
Sabine Müller ist die Neue im Pfarrbüro

Hückeswagen. Es war ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, dass ihr Pastor Marc Dominikus Klein zwei Tage vor Heiligabend telefonisch überbrachte: "Er hat mir mitgeteilt, dass ich die Stelle bekomme", erinnert sich Sabine Müller. Die 46-jährige Remscheiderin hatte damit das Rennen um die Nachfolge von Angelika Broch gemacht, die lange Jahre die Pfarrsekretärin der katholischen Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt war. Ende Januar ging sie in den Ruhestand, seitdem kümmert sich die Mutter eines siebenjährigen Sohns um die Angelegenheiten der Gemeinde. "Ich habe schon viel gemacht", erzählt Sabine Müller. Gelernt hat sie in Solingen Einzelhandelskauffrau, Fachrichtung Fotografie. Danach arbeitete sie in der Lenneper Buchhandlung Schmitz, und ab dem Jahr 2000 war sie Mitarbeiterin der Stadtsparkasse Wermelskirchen im Bereich Kasse und Service. Dort arbeitete sie bis zur Geburt ihres Sohnes. Nach dem Ende der dreijährigen Elternzeit wollte sie wieder arbeiten, fand aber zunächst keinen Job. Von Stephan Büllesbach

Das änderte sich Ende vorigen Jahres. In der Zeitung hatte die Remscheiderin die Stellenanzeige des Seelsorgerverbands Radevormwald-Hückeswagen entdeckt, der zum 1. Februar eine neue Pfarrsekretärin für die Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt suchte. "Das hörte sich gut an", berichtet sie. Sie habe sich daher beworben.

Die Arbeit im Pfarrbüro gegenüber der Pfarrkirche bezeichnet die fröhliche Frau als "interessant und sehr vielschichtig". So sei sie für viele Gemeindemitglieder die erste Anlaufstelle, etwa wenn Taufen oder Hochzeiten vereinbart werden müssten. Ebenso terminiert sie Beerdigungen, Messen für Verstorbene oder Sitzungen der kirchlichen Gremien. Darüber hinaus ist sie auch für die Pfarrnachrichten mitverantwortlich, gestaltet das Titelbild und die Hückeswagener Terminseite und zusammen mit der Radevormwalder Kollegin auch die letzte Seite mit Informationen aus beiden Gemeinden.

Von den Hückeswagenern ist Sabine Müller sehr angetan: "Sie sind nett, hilfsbereit und zuvorkommend", versichert die 46-Jährige, die montags bis donnerstags im Pfarrbüro an der Weierbachstraße arbeitet. Freitag sitzt sie in Radevormwald. Geöffnet ist das Pfarrbüro zwar nur montags bis donnerstags, 9 bis 11 Uhr, sowie zusätzlich dienstags und donnerstags, 16 bis 17 Uhr. Aber auch außerhalb dieser Zeiten öffne sie die Tür, auch dann könnten Termine etwa für abends vereinbart werden. "Da bin ich flexibel", sagt Sabine Müller.

Quelle: RP
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