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Hückeswagen
Schlechte Nachricht, gute Nachricht vom Arbeitsmarkt

Hückeswagen. Eine leichte Trendwende hin zum Negativen vermeldet die übergeordnete Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach für Hückeswagen. Während im Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis sowie in Leverkusen, die von der Arbeitsagentur betreut werden, die Arbeitslosigkeit im Monat März zurückging, stieg sie in der Schloss-Stadt im Vergleich zum Februar um zehn an. Somit sind zum Monatsende 453 Menschen in Hückeswagen ohne Job, geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Statistik der Arbeitsagentur hervor. Dennoch gibt es auch Erfreuliches. Denn beim Blick auf den Vorjahresmonat wird deutlich, dass die Zahl der Arbeitslosen in Hückeswagen innerhalb eines Jahres um gleich 70 (oder 13 Prozent) zurückging.

Aktuell sind in der Schloss-Stadt 151 Stellen frei. Das ist zwar eine weniger als noch im Februar, sind aber 32 mehr als im März vorigen Jahres.

"Auch im März hat sich die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt fortgesetzt", sagte Nicole Jordy, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach mit Blick auf die Gesamtentwicklung im Bezirk. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sei in allen drei Regionen auf ein Allzeithoch gestiegen. Vor allem der Oberbergische Kreis habe weiter zulegen können. Was sie freute: "Die im vorigen Monat relativ stark angestiegene Zahl von jungen Arbeitslosen durch ausgelaufene Ausbildungen konnte bereits im März wieder kompensiert werden." Auch das spreche für die weiter gute Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes, betonte Jordy.

(büba)
 
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