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Hückeswagen
Siedlung "Neue Welt" braucht bald eine komplett neue Straße

Hückeswagen: Siedlung "Neue Welt" braucht bald eine komplett neue Straße
Die Schäden sind nicht zu übersehen: Die Anliegerstraße "Neue Welt" muss erneuert werden. FOTO: büllesbach
Hückeswagen. Wer an der Straße "Neue Welt" wohnt, sollte vorsorglich mit Blick auf die nächsten Jahre schon mal etwas Geld zurücklegen: Die Anliegerstraße ist "komplett hinüber" und wird irgendwann in absehbarer Zeit von Grund auf erneuert werden müssen. Das berichtete Waldemar Kneib als Mitarbeiter im städtischen Bauamt jetzt im Bauausschuss.

Entsprechend dem Kommunalen Abgabengesetz werden die Anlieger dann einen Teil der Kosten für die Komplett-Erneuerung ihrer Wohnstraße übernehmen müssen. Um das teure Straßenbauvorhaben noch etwas hinauszuzögern, hat der städtische Bauhof im Vorjahr die nur noch wenige Zentimeter dicke Asphaltdecke ausgebessert. Für diese Flickarbeiten müssen die Anlieger nicht bezahlen. Eine dauerhafte Lösung ist das aber nicht, wie Kneib betonte: "Der Asphalt liegt quasi direkt auf dem Dreck, die Straße hat keinerlei Unterbau."

Insgesamt hat die Stadt im vorigen Jahr etwa 10.000 Quadratmeter Straßenfläche im Stadtgebiet saniert oder - wie in Neue Welt - eher notdürftig wieder hergerichtet. Im Außenbereich ging es um Teilstücke bei Bockhacken, Elberhausen, Großenscheidt, Röttgen und Bornbach. Ursprünglich geplante größere Bauarbeiten auf der Heidenstraße und dem Schmalbeinsweg wurden in dieses Jahr verschoben. Grund waren die Arbeiten der BEW an der Heidenstraße und der Ausbau des Kreisverkehrs in Wiehagen mit ausgewiesener Umleitung über den Schmalbeinsweg.

Die faktische Grundlage für die Fahrbahn-Sanierungen im Stadtgebiet bildet der Straßenzustandsbericht aus dem Jahr 2012. Damals hatte ein Fachunternehmen im Auftrag der Stadt den Zustand aller Gemeindestraßen auch in den Außenbereichen untersucht und dokumentiert.

Daraus war eine Prioritätenliste für die Folgejahre entwickelt worden - mit dem Ziel, das jährlich zur Verfügung stehende Geld für Sanierungsarbeiten nach objektiven Kriterien optimal einzusetzen. 2018 soll es eine neue Erfassung von Daten zum Zustand der Straßen und dem daraus folgenden Sanierungsbedarf geben.

Schon jetzt stehen für das kommende Jahr die eigentlich schon für dieses Jahr vorgesehenen Bauarbeiten auf der Hoch- und der Gardelenbergstraße auf dem Programm.

(bn)
 
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