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Hückeswagen
Sinnesgarten des Stifts wird zum Weihnachtsdorf

Hückeswagen: Sinnesgarten des Stifts wird zum Weihnachtsdorf
Im Sinnesgarten hatte der Freundeskreis des Johannesstifts erstmals zehn Holzhütten aufstellen lassen. Der traditionelle Adventsbasar des Altenzentrums wurde dadurch um das Weihnachtsdorf größer. Ein richtiger Entschluss, wie die vielen Besucher am Wochenende zeigten. FOTO: Michael Schütz
Hückeswagen. Neues Konzept für den traditionellen Adventsbasar des Altenzentrums Johannesstift: Am Wochenende war draußen ein Weihnachtsdorf aus zehn Holzhütten aufgebaut. Das kam bei den Besuchern sehr gut an. Von Wolfgang Weitzdörfer

Der Nikolaus geht um, und das schon im November. Immerhin war es das erste Adventswochenende, so dass der traditionelle Basar des Johannesstifts zeitlich doch passte. Bei winterlich-kühlen Temperaturen war die Stimmung im und am Altenzentrum bei Besuchern, Mitarbeitern und Bewohnern gleichermaßen gut.

Auch der Heilige Mann, alias Peter Fischer aus Wipperfürth, der zusammen mit seiner Tochter Manuela Radermacher, Mitarbeiterin im Sozialdienst des Johannesstifts, an beiden Tagen den Bewohnern ein Strahlen ins Gesicht zauberte, war bester Dinge: "Ich mache das schon seit mehr als 40 Jahren in verschiedenen Einrichtungen in der Region - es ist immer eine Freude."

Heimleiter Matthias Rath war sehr zufrieden mit dem Adventsbasar, der erstmals mit einem angeschlossenen Weihnachtsdorf im Sinnesgarten kombiniert worden war: "Es war schon länger unser Wunsch, das mal anbieten zu können", sagte er. "Das sollte auch ein Angebot für alle unsere Bewohner sein, die nicht mehr in die Stadt zum ,Hüttenzauber' gehen oder gar zu einem der großen Märkte nach Köln oder Düsseldorf fahren können."

Der Markt hatte aber noch einen weiteren Zweck zu erfüllen, wie Rath ergänzte: "Wir wollen damit auch den Hückeswagenern, die sonst nicht hierherkommen, einen Anlass geben, einmal unsere Einrichtung zu besuchen." Ein Zweck, der erfüllt wurde: "Ich habe auch heute schon viele bekannte Gesichter gesehen - aber eben auch tatsächlich viele unbekannte."

Basar und Markt verteilten sich sehr schön im weitläufigen Gelände des Johannesstifts - die Idee, den Besuchern etwas Neues bieten zu wollen, war wunderbar aufgegangen. Neben den beliebten Reibekuchen, die vom Küchenteam im Freien gebrutzelt wurden und sich großer Beliebtheit erfreuten, waren es vor allem die zehn Holzhäuschen mit ihren vielfältigen Angeboten, die die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zogen. Vor allem im Dunkeln, wenn die Kerzen und Lichter besonders schön zur Geltung kamen, erhielt der Sinnesgarten eine weihnachtliche Atmosphäre.

Ebenfalls ein Besuchermagnet war der Stand des Küchenteams um Leiterin Patricia Bosbach. Dort gab es die verschiedensten selbst gemachten Leckereien, die sie mit ihrem elfköpfigen Team und den drei Azubis in den vergangenen zwei Wochen gezaubert hatte: "Wir haben ein wenig auf das Ungewöhnliche gesetzt: Drachenfruchtlikör, Maracuja-Ananas-Chili-Marmelade oder Apfel-Zwiebel-Marmelade. Erdbeer-Rhabarber kann schließlich jeder", sagte Bosbach schmunzelnd. Die Ideen seien von den Mitarbeitern gekommen: "Dann haben wir uns einfach ausprobiert", sagte die Küchenleiterin. Patricia Bosbach zeigte sich übrigens sehr zufrieden mit dem Verkauf: "Umso schöner, weil doch der Erlös unseren Bewohnern zugutekommt."

Auch der Basar der ehrenamtlichen Arbeitskreise mit Schmuck, Stick-, Näh- und Strickarbeiten, Bücherflohmarkt, Bastelarbeiten, Weihnachts- und Adventsgestecken und der traditionellen Tombola kam bei den vielen Besuchern gut an - und auch beim Nikolaus.

Quelle: RP
 
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