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Auf Tour
Sommerreise der kfd führt in den Schwarzwald

Hückeswagen. NORDRACH/HÜCKESWAGEN (büba) Voll neuer Erkenntnisse und Erfahrungen, gesund und munter, wenn auch etwas müde, trafen am Samstag 49 Frauen und Männer von der zehnten kfd-Sommerreise wieder in Hückeswagen ein. "Fünf Tage lang war der Luftkurort Nordrach im Kinzigtal Ausgangspunkt für Ausflüge, die wir bei schönstem Sonnenschein genießen konnten", teilte gestern Christel Lütgenau mit.

Zunächst wurde Freiburg besucht. Bei einem Stadtrundgang und der Führung durch das Münster vermittelte der Reiseleiter den Gästen aus dem Bergischen viele neue Eindrücke. Durch die Schwarzwaldtäler und über die -höhen ging es dann nach St. Märgen an den Titisee und Triberg zum Schwarzwälder-Kirschtorten-Seminar.

Straßburg mit seinem tausendjährigen Münster war das Ziel am nächsten Tag, das mit Bus und Schiff entdeckt wurde. "Von den Fachwerkhäusern in ,La Petite France' bis hin zu den europäischen Institutionen wurden wir vom Charme Straßburgs überrascht und verzaubert", versicherte Christel Lütgenau. Am Spätnachmittag ging es dann auf den Mont Ste. Odile - ein Ausflugs-ziel und Pilgerstätte gleichermaßen. Seit die Heilige Odilia Wasser aus einem Felsen geschlagen hat, gilt die Quelle am Odilienberg als Wunderbrunnen. "Ein herrlicher Rund-blick auf die Weinberge, die fruchtbaren Felder der Rheinebene bis hin zum Schwarzwald bot sich uns", berichtete die langjährige kfd-Vorsitzende.

Der dritte Ausflug führte die Hückeswagener Gruppe in das farbenfrohe Colmar. Mit einer "Bimmelbahn" ging es auf die Stadtrundfahrt durch die mit Fachwerkhäusern begrenzten Sträßchen, Klein- Venedig im Blumenrausch und das alte Gerberviertel. Die größte Anziehungskraft der Stadt besitzt allerdings das ehemalige Dominikanerkloster " Unter den Linden", das das Museum mit dem Isenheimer Altar von Mathias Grünewald, die Madonna im Rosenhag und den Altar von Martin Schogauer beherbergt.

Letztes Ziel der kfd-Ausflügler war Kaysersberg. Die ehemalige Stauferstadt zählt zu den Schmuckstücken der Weinstraße. Albert Schweitzer, der Urwald-Arzt, wurde dort geboren, also gibt es auch ein entsprechendes Museum.

In Nordrach verbrachten die Hückeswagener ihre Abende bei einem Dorfrundgang, mit dem Besuch der Kirche St. Ulrich, eines Kräutergartens und des Puppenmuseums mit seinen 1500 Puppen, Teddys und Modellautos.

Quelle: RP
 
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