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Hückeswagen
Sonne, Spaß und gute Laune

Hückeswagen: Sonne, Spaß und gute Laune
Einen besonderen Spaß hatten die Kinder in der Hüpfburg. FOTO: Peter Meuter
Hückeswagen. Beim Sommerfest am Freitagnachmittag in der Realschule herrschte eine ausgelassene Stimmung. Von Wolfgang Weitzdörfer

Wie es sich für ein echtes Sommerfest gehörte, zeigte sich das Wetter am Freitagnachmittag von seiner besten Seite. Strahlender Sonnenschein, heiße Temperaturen, dazu der Duft von Grillwürstchen und der Klang der Big Band von Gerald Wasserfuhr - schöner könnte es gar nicht sein. Und auch Schulleiterin Christiane Klur freute sich über den gelungenen Abschluss eines ebenfalls gelungenen Schuljahrs: "Ich bin sehr zufrieden, es war alles wunderbar", sagte Klur über das sich zum Ende neigende Schuljahr.

Bevor es ans Feiern ging, hatten die 58 künftigen Fünftklässler, die ab dem kommenden Schuljahr die Realschule an der Kölner Straße besuchen werden, noch ihre künftige Wirkungsstätte kennenlernen können: "Mit ihren Klassenlehrern haben die neuen Schüler schon einmal ein paar Kennenlernspiele machen können", sagte Klur. Die 58 Schüler werden auf drei Klassen zu 19, 19 und 20 Schülern aufgeteilt.

Klur freute sich zudem über eine Neuanschaffung: "Der Schulträger hat uns 10.000 Euro für IT-Ausgaben gegeben. Dafür haben wir Laptops angeschafft." Die ungewisse Zukunft, was die Räumlichkeiten der Realschule angehe, hätten gegen einen zweiten Informatikraum gesprochen, sagte die Schulleiterin: "Der, den wir haben, ist aber definitiv zu klein. Immer wieder stehen etwa die Deutschklassen vor überfüllten PCs, wenn sie Bewerbungen schreiben möchten." Und so habe man sich für die mobile Variante entschieden: "Die Laptops können die Kollegen dann mit in die Klassenzimmer nehmen. Es sollen etwa 15 Geräte angeschafft werden", sagte Klur.

Im Pausenhof und der Pausenhalle wurde indes fleißig gefeiert. Draußen zeigte etwa die Tanzgruppe von Sportlehrer Andreas Schröder, was sie gelernt hatte. Schweißtreibend sah das bei den heißen Temperaturen aus. Ebenfalls heiß war die Musik, die die verschiedenen Klassen von Musiklehrer Gerald Wasserfuhrs Big Band zum Besten gaben. Den Musikern war zwar nicht zu warm, sie mussten aber auch mit der Witterung kämpfen, wie der Musiklehrer schmunzelnd erzählte: "Der Wind kommt schon mal in heftigen Böen von der Seite. Und wenn sich dann beide Musiker eines Instruments danach bücken, dann spielt plötzlich gar keiner mehr."

Musikalisch ging es bei den Jüngsten aus der Klasse fünf noch eher einfach zu - das eine oder andere bekannte Volkslied wurde jedoch sehr leidenschaftlich ins Rund geschmettert, während die Sechstklässler mit dem Spiritual "Kumbaya My Lord" oder dem Traditional "El Capitan" schon internationale Gefilde betraten. "Ab der Klasse sieben gibt es dann schon richtige Arrangements", sagte Wasserfuhr. Und die Achtklässler sorgten dann für gepflegte Jazz-Stimmung, die sehr gut zum kulinarischen Angebot im Pausenhof passte.

Denn neben Torwand und Hüpfburg gab es vor allem Zuckerwatte zu essen. Die wurde auch sehr eifrig konsumiert. Und auch das eine oder andere kalte Getränk sorgte bei den Besuchern für Abkühlung. Und so mancher befolgte da den Rat von Konrektor Thorsten Schmalt: "Ich sehe so viele leere Gläser. Die müssen Sie füllen."

Quelle: RP
 
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