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Hückeswagen
Sozialarbeit an Schulen ist "segensreich"

Hückeswagen. Katja Hüttenschmidt hat sich gut eingearbeitet in Hückeswagen. Seit dem 1. September ist die bei der Caritas angestellte Diplom-Sozialpädagogin als Schulsozialarbeiterin tätig. Ihr Büro hat die 45-Jährige in der Montanusschule, regelmäßige Sprechstunden bietet sie zudem in der Löwen-Grundschule, in der Grundschule Wiehagen und in der Realschule an.

Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liege bei der Beratung zu Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz (BuT) des Bundes und bei der Unterstützung von Eltern, die diese Leistungen beantragen möchten. Das berichtete Katja Hüttenschmidt am Dienstag im Sozialausschuss. Es geht dabei um Angebote zur Lernförderung, die Finanzierung von Klassenfahrten und andere Dinge, die es Kindern aus Familien mit geringem Einkommen ermöglichen sollen, gleiche Bildungschancen zu nutzen wie Mitschüler wohlhabender Eltern. Aber auch bei Konflikten im Schulalltag wird die Sozialpädagogin aktiv. Dabei setzt sie auf die Zusammenarbeit mit Lehrern, Eltern, Job-Center und anderen Behörden. Auch Hausbesuche in den Familien hat sie im Programm.

In den knapp 18 Stunden pro Woche, für die Katja Hüttenschmidt angestellt ist, ist die Fülle der Arbeit kaum zu leisten. Mehr Stunden wären nötig, sind aber nicht zu finanzieren. Der Bund, der zunächst die Schulsozialarbeiter bezahlte, hat sich aus der Finanzierung zurückgezogen, das Land ist eingesprungen. Vorerst ist die Stelle von Katja Hüttenschmidt bis Ende 2017 befristet. "Hoffentlich geht es danach weiter, denn die Schulsozialarbeit ist wirklich notwendig und segensreich", sagte der zuständige Fachbereichsleiter Michael Kirch.

(bn)
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