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Hückeswagen
Sparkasse hält an Schließung von drei Filialen fest

Hückeswagen. Es bleibt dabei: Am 30. September schließt die Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen die Wiehagener Filiale und die beiden Rader Filialen Bergerhof und Dahlerau. Das bestätigte Vorstandssprecher Michael Kühl gestern auf Anfrage unserer Redaktion. In einem Brief hat sich Herbert Moeselaken, lange Zeit Diakon des Seelsorgeverbands, als Vorsitzender des Bürgervereins für die Radevormwalder Wupperorte an den Vorstand der Sparkasse gewandt. Darin bittet der Verein um eine Stellungnahme zur geplanten Schließung der Filiale in Dahlerau. Aus Wiehagen hat es laut Kühl noch keine Anfragen zur angekündigten Schließung gegeben.

Die Sparkasse hatte im März beschlossen, die drei Filialen Ende September zu schließen, weil sie nicht mehr rentabel arbeiten. Damals erklärte Kühl, dass die Filialschließungen durch Selbstbedienungsterminals und persönlichen Kundenservice aufgefangen werden sollen. "Kleinere Filialen werden für die normale Abwicklung von Geldgeschäften immer seltener aufgesucht", sagte er. Der technische Fortschritt mit verschiedenen Formen von Onlinebanking habe die Banken erreicht.

Die Verbindung zum Kunden bestehe in Zukunft aus drei Komponenten - der Selbstbedienungsstation mit Geldautomaten, Überweisungsterminal und Kontoauszugsdrucker, und als soziale Komponente besteht wie angekündigt die Möglichkeit für nicht mobile Kunden, einen Geldbotenservice in Anspruch zu nehmen. "Dadurch fällt keiner durch das Rost", versicherte Kühl. "Die Sparkasse unterstützt an dieser Stelle ihre Kunden weiter."

Der dritte Bereich betrifft ein neues Kundenservice-Center, das Ende September / Anfang Oktober in Dienst gehen soll. Kühl: "Viele Dinge lassen sich in Zukunft darüber abschließend erledigen."

(wos)
 
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