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Hückeswagen
Sparkassenstiftungen schütten 28.600 Euro aus

Hückeswagen. Vereine und Institutionen aus Hückeswagen und Radevormwald erhalten jetzt Zuschüsse in einer Gesamthöhe von mehr als 28.000 Euro aus der Bürgerstiftung und der Stiftung Soziales und Sport der Sparkasse. Beide Kuratorien hatten jetzt in ihren Herbstsitzungen über 27 Anträge zu beraten und beschließen, teilte Michael Scholz, Marketingleiter der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen, mit.

Im Fokus standen Maßnahmen zur Verbesserung der Trainingsmöglichkeiten für Vereine und die Unterstützung des Ehrenamts auf sozialen Feldern. Zudem wurden Fördermittel zum Erhalt und zur Veranstaltung kultureller Projekte in beiden Städten beantragt. In der Nachbarstadt lag dabei das Hauptaugenmerk auf der 700-Jahr-Feier, die 2016 ansteht. "Auch wenn die Zinslandschaft insgesamt der Stiftungsarbeit in Deutschland zu schaffen macht, wurden Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 28.635 Euro bewilligt", berichtete Scholz. Das sind 18.900 Euro für Radevormwald und 9735 Euro für Hückeswagen.

4200 Euro flossen aus der Sport- und Sozialstiftung in die Schloss-Stadt. Davon profitieren werden der Verein der Freunde und Förderer der städtischen Jugendpflege zur Unterstützung des pädagogischen Ferienerlebnisprogramms "Hückeswagener Kinderdorf" in den Sommerferien 2016. Der ATV erhält einen Zuschuss zur Anschaffung von Trainingsgeräten für den Handball- und Kinderturnbereich sowie zur Fassadensanierung der vereinseigenen Sporthalle auf dem Fürstenberg. Und die Hospizgruppe Hückeswagen kann mit ihrem Anteil einen Teil von Seminarkosten zur Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter übernehmen.

5535 Euro stehen aus der Bürgerstiftung zur Verfügung. Daraus bekommt die Musikschule Hückeswagen wieder Mittel, um den Instrumentenbestand mit neuen Keyboards einschließlich Zubehör zu vergrößern. Der Förderverein der städtischen Realschule will neue Musikinstrumenten für das Schulorchester anschaffen. Das Partnerschaftskomitee Hückeswagen - Etaples sur Mer und der Verein Bergische Zeitgeschichte(BZG) planen fürs kommende Jahr eine Ausstellung und Veranstaltungen zur Geschichte der Partnerstädte im Ersten Weltkrieg. Und das 3-Städte-Depot für regionale Industriegeschichte kann mit seinem Anteil einen alten Bêché-Hammer für das vereinseigene Museum renovieren.

Die nächsten Sitzungen der Kuratorien beider Stiftungen sind für das Frühjahr vorgesehen. Anträge hierfür können bis Ende Januar beim jeweiligen Stiftungsvorstand eingereicht werden. www.sk-rade.de/stiftungen

(rue/büba)
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