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Hückeswagen
St.-Angela-Gymnasium feiert 70-Jähriges

Hückeswagen. Viele Generationen Hückeswagener Schüler haben gute und mitunter auch schlechte Zeiten am Wipperfürther St.-Angela-Gymnasium erlebt, das jetzt sein 70-jähriges Bestehen feierte. Zu diesem Anlass ehrte die Schule die Ursulinenschwestern, die in der Vergangenheit am Erzbischöflichen Gymnasium tätig waren. Von Lisa Höller

Eröffnet wurde die Feier durch eine Heilige Messe, zelebriert vom Kölner Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp. "Mir war es wichtig, den Schülern, Lehrern und Eltern einige Ratschläge mit auf den Weg zu geben", erzählte Schwaderlapp. So orientierte er sich in seiner Predigt an dem Fest des Heiligen Markus. Es sei wichtig, "Ja" zu sagen, dranzubleiben und seine individuellen Gaben einzubringen. "Die Tipps kann man sowohl auf seinem Glaubensweg anwenden, als auch auf den Schulalltag", ergänzte der Weihbischof.

Im Anschluss an die Messe erinnerten sich Lehrer, Schüler, Eltern sowie ehemalige Schüler und drei Schwestern des Erzbistums bei einem Empfang in der Aula des Gymnasiums an alte Zeiten. "Streng, aber gerecht, habe ich die Lehrer in meiner Schulzeit in Erinnerung", berichtet Marianne Molitor zwischen Sekt und Canapés, die von 1954 bis 1963 das Gymnasium auf dem Silberberg besuchte.

Organisiert wurde der Tag größtenteils von der Schülervertretung der Oberstufe. "Wir haben uns in Absprache mit der Schulleitung ein Programm ausgedacht und kümmern uns um die Verpflegung", erzählte Max Höne aus der Stufe 12. Für die musikalische Untermalung sorgte unter anderem seine Mitschülerin Isabel Baase, die mit zwei selbst komponierten Songs und ihrer Gitarre auftrat.

Aktiv sind aktuell zwar keine Schwestern mehr am St.-Angela-Gymnasium tätig, doch ist die Schule sehr dankbar für die Arbeit, die sie in der Vergangenheit geleistet haben. "Wir nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, die Beziehung zu unseren Wurzeln zu ehren", sagte Schulleiter Walter Krämer. "Der Geist, den die Schwestern in den vergangenen 70 Jahren an unsere Schule gebracht haben, prägt uns." Wie sich das Gymnasium über die Jahre gewandelt hat, konnten die Besucher auf Fotos betrachten. So war beispielsweise zu sehen, wie sich der Sportunterricht seit 1953 verändert hat.

Quelle: RP
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