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Leben & Lernen
23 Realschüler erkunden Paris und seine Sehenswürdigkeiten

Leben & Lernen: 23 Realschüler erkunden Paris und seine Sehenswürdigkeiten
Ein Ziel der Klassenfahrt der Neunt- und Zehntklässler in Paris war natürlich auch der Eiffelturm. FOTO: E. Michel
Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (büba) Es waren acht unvergessliche Tage, die 23 Realschüler aus Hückeswagen jetzt in Paris verbrachten. Die elf Zehnt- und zwölf Neuntklässler, die Französisch als viertes Hauptfach haben, waren von den Französischlehrern Étienne Michel und Damaris Kalus sowie Thorsten Schmalt, stellvertretender Schulleiter, und Schulsekretärin Astrid Gerhardus in die französische Hauptstadt begleitet worden.

Die Idee, für die Herbstferien eine Kursfahrt in Paris anzubieten, kam von Michel. Bevor der Australier als Englisch- und Französischlehrer in Hückeswagen angestellt wurde, war er Französischlehrer in Brisbane, an der Ostküste Australiens, wo jährliche Auslandsreisen für Schüler von Fremdsprachen und Geschichte üblich sind.

"Ein großer Unterschied zu den deutschen Schülern ist jedoch, dass australische Schüler etwa 5000 Euro für ihre Fahrt zahlen", berichtet Michel. Schließlich müssten sie auch teure Flüge finanzieren. Die Schüler der Realschule hätten hingegen weniger als ein Zehntel für ihre Reise ausgeben müssen. "Die Fahrt war keineswegs eine entspannende Shoppingtour", betont der Lehrer. Jeden Tag sei die Gruppe frühmorgens aufgestanden und habe sich auf einen langen, erlebnisreichen Tag in der französischen Metropole vorbereitet.

Besichtigt wurden von den jungen Hückeswagenern unter anderem das Parfüm-Museum "Fragonard", der Arc de Triomphe, die Avenue des Champs-Élysées, der Place de la Concorde mit seinem Obelisk von Luxor, die Jardins des Tuileries, der Louvre, das Quartier Latin, das Schloss Versailles, der Montmartre, das Moulin Rouge, die Basilika du Sacré-Cœur, verschiedene Drehorte des Films "Die fabelhafte Welt der Amélie", die Kathédrale Notre-Dame, der Panthéon von Paris und das berühmte Kaufhaus "Les Galeries Lafayettes.

Zweimal aß die Gruppe in einem Restaurant im Quartier Latin, um landestypische Gerichte kennenzulernen. Im Restaurant "l'Auberge Saint-Severin" gab es für die Schüler drei Gänge traditioneller französischer Gerichte, darunter Froschschenkel und Schnecken, Bœuf Bourguignon, Kaninchen, Crême Brulée, Mousse au Chocolat und Crêpes. Der zweite kulinarische Besuch war im Restaurant "le Vieux Paris", das als Spezialität Käsefondue (Fondue Savoyarde) anbietet. Michel: "Die Schüler hatten eine Menge Spaß bei ihren Bemühungen, ihr Stück Brot nicht in den Topf fallen zu lassen." Obwohl die Reise hauptsächlich kulturelle Erfahrung als Zweck hatte, waren die Schüler sehr begeistert und stolz, als sie täglich zurückmeldeten, wie sie sich ihre französischen Sprachkenntnisse zunutze machten, um etwa Lebensmittel einzukaufen, in Cafés Bestellungen aufzugeben, sich in der Stadt zu orientieren und die Einheimischen kennenzulernen.

Die unbestrittenen Höhepunkte der Woche waren der Besuch des Eiffelturms und des Stadtviertels Montmartre. Obwohl vier Stunden geplant waren für den Besuch des Eiffelturms bei Sonnenuntergang, hätte die Gruppe noch weitere Stunden dort verbringen können. "Um das Erlebnis noch spannender zu machen, hat die Gruppe das monumentale Bauwerk zu Fuß bestiegen", berichtet Michel. "Die Aussicht von der obersten Etage war erstaunlich und faszinierend."

Montmartre mit seinen vielen Gassen, kleinen Cafés, Kunstwerken an jeder Straßenecke und sehr freundlichen, entspannten Bewohnern habe die Schüler bezaubert. Und da die Jugendherberge der Gruppe nur wenige hundert Meter von Montmartre entfernt lag, gingen die Schüler häufiger dorthin, wenn sie freie Zeit hatten.

Die nächste Reise ist für Oktober 2019 bereits in Planung.

Quelle: RP
 
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