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Imkerverein 1918 Hückeswagen
300 000 Bienen finden ein neues Zuhause

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (wow) Es ist ein einziges Summen und Brummen, das auch die Unterhaltungen der rund 30 Imkerfreunde kaum zu übertönen schafft: Kein Wunder, schließlich sind es rund 300 000 Bienen, die da gerade ihr neues Zuhause auf einer Parzelle des Grundstücks von Schafzüchter Karl-Peter Turck im beschaulichen Niederlangenberg bezogen haben. Am Samstagnachmittag wurde die neue Imkerhütte des Imkervereins 1918 Hückeswagen gemeinsam mit Turck und Bürgermeister Dietmar Persian offiziell eingeweiht. "2013 war klar, dass wir von unserem bisherigen Standort runter müssen. Anfang 2014 hat sich dann die Möglichkeit ergeben, dass Herr Turck uns auf seinem Grundstück einen Platz verpachtet", sagt Gerd Glöckner, Vorsitzender des Imkervereins.

In den vergangenen anderthalb Jahren sind dann mit hohem ehrenamtlichen Einsatz der etwa 25 Vereinsmitglieder in etwa 500 Arbeitsstunden ein Unterstand für die zehn Bienenvölker sowie eine Hütte errichtet worden. Sechs Völker sind sogenannte "Wirtschaftsvölker", die den Honig produzieren, die anderen vier sind "Jungvölker", quasi der Bienennachwuchs. "Ich bin sehr gerne zu diesem Termin gekommen, denn ich finde den regionalen Honig einfach köstlich", sagte Persian, den es zudem freute, dass die Imkerei in der Schloss-Stadt von so vielen Bürgern betrieben wird.

In der Imkerhütte sind natürlich nicht die Bienenvölker untergebracht, vielmehr bietet sie Platz für alle Arbeitsmaterialien, die der Imker braucht. Allerdings gibt es auch einen Unterstand: "Damit haben wir uns den bergischen Witterungsbedingungen ein wenig angepasst. Wir können unsere Arbeiten etwas geschützter durchführen, wenn es mal wieder regnet", erklärt Schriftführer Andreas Winkelmann. Den Bienen war der Trubel egal. Sie gingen ihrem Tagewerk nach - was in Niederlangenberg, oberhalb der Bever, besonders schön möglich ist, wie Kassierer Ralph Herbertz betonte: "Hier oben ist die Umwelt noch in Ordnung. Es gibt auch nur die Schafzucht von Karl-Peter Turck, also keine großen landwirtschaftlichen Felder, sondern unberührte Natur. Das gefällt unseren Bienen."

Quelle: RP
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