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Lebenshilfe
Ausgebildet zur Inklusion von behinderten Mitarbeitern

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (ball) 14 Männer und Frauen haben sich zweieinhalb Jahre lang ausbilden lassen, um die Inklusion voranzutreiben. Alle sind nun staatlich anerkannte Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen. Außerdem erlangten sie die Sonderpädagogische Zusatzqualifikation. Ihr Abschlusszeugnisse erhielten sie jetzt im Haus Hammerstein an der Wupper-Talsperre, einer Einrichtung der Lebenshilfe. "Die Theorie hat mir geholfen, vor allem die geistige Behinderung besser zu verstehen. Das kann ich in der täglichen Arbeit anwenden, besonders bei der individuellen Förderung und im Umgang mit Demenzerkrankten", sagt Johanna Ortlieb aus Bergheim. Ähnliche Erfahrungen hat der Aachener Udo Schumacher gemacht, der Elemente der Ausbildung in der täglichen Arbeit bereits umsetzen konnte. "Die Lerninhalte der einzelnen Seminarblöcke kann ich täglich anwenden und individuell umsetzten. Das Wissen ermöglicht es mir, Hintergründe besser verstehen und entsprechend der Situation handeln zu können", sagt Schumacher.

Kern der Ausbildung war das pädagogische Anleiten von Menschen mit Behinderung in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). "Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Menschen mit Behinderung mit wirkungsvollen Eingliederungsmaßnahmen zu entwickeln, zu erhöhen oder wiederherzustellen", betont Beate Rohr-Sobizack von der Lebenshilfe Bildung.

Quelle: RP
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