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Blickpunkt Wirtschaft
"Bauerncafé" setzt auf alte Schweinerasse

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (büba) Die weite Fahrt nach Hannover hat sich offensichtlich gelohnt: Neun süße Ferkelchen tummeln sich im Schweinepirk des "Bauerncafés zum Busenbach". Wenn Essenszeit ist, nuckeln sie gemütlich an den Zitzen von Muttersau Mathilda, doch wenn's regnerisch und kalt ist, drängen sich die putzigen Husumer Sattelschweine in der hintersten Ecke ihrer kleinen Überdachung. Am Sonntag, 21. August, 11 bis 18 Uhr, sollen sie sich aber der Öffentlichkeit zeigen. Hofft zumindest Nadine Strombach, die zusammen mit ihrem Mann Marcus Paul das "Bauerncafé" direkt am Radweg in Busenbach betreibt. Denn in 16 Tagen ist zum Abschluss der Saison zum Hoffest eingeladen. Neben Mathildas Ferkelchen sind auch noch Kaninchen und Hühner zum Streicheln da, die Gänse sind zumindest in ihrem Gehege zu beobachten.

"Wir sind extra nach Hannover gefahren, um unsere beiden Säue decken zu lassen", erzählt Nadine Strombach. Denn bei den Husumer Sattelschweinen handelt es sich um eine alte Rasse, von der es zurzeit nur einen deckfähigen Eber gibt und die das Hückeswagener Ehepaar erhalten möchte. Bei Sau Moni hatte der Deckakt zwar keinen Erfolg, sie war aber aus Solidarität scheinschwanger geworden. Das Hoffest am 21. August beendet die kurze Sommersaison des "Bauerncafés", das dann seit Anfang Juni an sechs Wochenenden und insgesamt zwölf Tagen geöffnet hatte. Der Installateur und die Event-Managerin, die im Oktober wieder in ihren Job zurückkehrt, betreiben die Gastronomie in ihrem großen Garten nur nebenbei - und vor allem nur bei schönem Wetter. Auch morgen und am kommenden Sonntag wollen die zwei, unterstützt von der Familie und Freunden, ihre Gäste wieder mit reichlich Blechkuchen verwöhnen. Aber auch herzhafte Spezialitäten gibt es - und zwar aus Hückeswagen: Das Brot kommt von Bäckermeister Volker Lehmann,Islandstraße, und die Grillwürstchen von der Metzgerei Sachser aus Straßburg; dazu liefert Getränke Lorse aus Wiehagen die Getränke. Den Gästen gefällt's offenbar - an manchen Tagen zählt das Ehepaar Strombach/Paul bis zu 400 Gäste in seinem Bauerngarten.

Quelle: RP
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