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Vereinsticker
Bever-Angler bereiten 200 Forellen und 15 Aale für Besucher des Räucherfestes vor

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (mapa) Würzig zog am Samstag der aromatische Buchenrauch über den Campingplatz II. Im Räucherofen des Angelsportvereins Bevertalsperre (ASV) wurden 200 Forellen und 15 Aale für die Gäste des Räucherfestes des Vereins vorbereitet. Bernd Kürten und Annegret Müller freuten sich auf den frischen Fisch der Bever-Angler im Campingrestaurant "Beverklause". "Ich bin echte Beveranerin", versicherte Annegret Müller und kostete von ihrer Forelle. "Lecker. Wenn doch diese vielen Gräten nicht wären", sagte sie.

Seit 37 Jahren laden die etwa 80 bis 100 aktiven Angelsportler der Bever-Talsperre zu ihrem jährlichen Räucherfest. "Allerdings kommen an diesem Tag nicht alle 200 Fische wirklich aus der Bever. Eine solche Menge Fisch können wir allein nicht in so kurzer Zeit frisch fangen und auch noch räuchern", unterstrich der Vorsitzende Helmut Loos. Der frischen Räucherware blieb mittags keine Zeit zum Abkühlen. Mit Vorbestellung und Warteschlange harrten die Gäste von den Campingplätzen auf ihre Bestellungen. "Den Kartoffelsalat dazu hat unsere Vereinswirtin Rita Schevardo gemacht", lobte Loos die derzeitig einzige Frau im Anglerverein.

Für die Angler an der Bever-Talsperre sind öffentliche Veranstaltungen wie das jährliche Räucherfest ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit. "Auf diese Weise integrieren wir die Jugend in die Anglergemeinschaft", betonte der Vorsitzende.

Immerhin bestehe die Jugendabteilung momentan aus neun Minderjährigen, die bereits ihre Fischereiprüfung abgelegt hätten. Hans Fitzke ist hingegen der älteste Angler im Verein. "Heute angele ich gern vom Ruderboot aus, weil ich die Bewegung suche", erzählte der 79-Jährige. Seit 54 Jahren angelt der Hückeswagener in heimischen Gewässern. Er kennt die Fische in der Bever ganz genau: "Zander und Aale sind nachtaktiv, Forellen und Hechte beißen am Tag."

Am anfangs etwas verregneten Räuchertag wurde auch ein bisschen Anglerlatein gesponnen. Loos erklärte zum Beispiel seinen Gästen, dass Fische bei Regen schlechter beißen - angeblich mögen sie die störenden Geräusche nicht. "Na sowas, da haben die Fische dann wohl Angst, im Regen nass zu werden", meinte Bernd Kürten schmunzelnd.

Quelle: RP
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