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25 Jahre Kindertagesstätte Kreuzkirche
Ehemalige schwelgen in vielen Erinnerungen

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN Vor allem die vielen alten Fotos und Zeitungsausschnitte aus 25 Jahren Kindergartenarbeit weckten bei den Ehemaligen längst vergessene Erinnerungen: an frühere Spielgefährten und Erzieherinnen in der eigenen Kindergartenzeit in der Kindertageseinrichtung Kreuzkirche an der Montanusstraße 6. Die Kita an der Kreuzkirche feierte am vergangenen Samstag ihr 25-jähriges Bestehen mit einem großen Fest.

Die Kinder, die 1990 zur ersten Kindergruppe in dem damals neu eröffneten Kindergarten der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Kreuzkirche angemeldet wurden, haben heute das Alter von etwa 28 Jahren erreicht und somit wohl schon zum Teil die nächste Generation der eigenen Familie in die fürsorglichen Hände der jetzigen Einrichtungsleiterin Brigitte Karlguth übergeben.

"Meine Tochter war damals eines der ersten Kinder, die hier im Kindergarten angemeldet wurden. Das war am 3. September 1990", sagte Brigitte Karlguth und belegte dies auch sogleich mit alten Dokumenten, die sie 25 Jahre lang sorgfältig aufbewahrt hatte und nun zum Geburtstag für die Besucher öffentlich auslegte.

Judith Bahr war 1990 die erste Einrichtungsleiterin des Kindergartens. Es folgten Marion Ortmann, Michaela Lindhorst und schließlich Brigitte Karlguth, die sich bis heute zusammen mit ihrem fünfköpfigen Erzieherinnenteam um die Entwicklung und Förderung der 25 Mädchen und Jungen in der Kindergartengruppe kümmert.

"Seit wir zur Kindertageseinrichtung wurden, betreuen wir innerhalb dieser eine Gruppe Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren - und das klappt hervorragend, auch wenn die Kleinen manchmal schon fast zu viel Welpenschutz zugesprochen bekommen", sagte die Kindergartenleiterin und beschrieb damit die heutige Erziehungsarbeit in der Einrichtung.

Für Gemeindemitglieder und jene Eltern und ehemaligen Kindergartenkinder, die sich nach wie vor dem Kindergartenteam verbunden fühlen, war die Geburtstagsfeier eine willkommene Gelegenheit, verstaubte Kindheitserinnerungen wiederzubeleben. "Hey, das bin ja ich dort auf dem Foto - und was ist bloß aus meinen alten Spielfreunden Marc und Tobias geworden?", fragten sich einige der jungen Leute, die mit sichtlicher Aufregung die nach Jahrgängen sortierten Fotogalerien in den Fluren der Gemeinderäume betrachteten. "Ob ich den Jan-Luka heute wohl überhaupt noch wiedererkennen würde?" überlegte ein anderer Besucher.

Für Organisatorin Susann Bröker vom Gemeindevorstand der Kreuzkirche war das Jubiläumsfest eine Reise in die Vergangenheit: "Auch meine Kinder wurden hier behütet und trotzdem mit festen Regeln und Werten aufgezogen", sagte sie. Für sie war es ein positives Erlebnis, von anderen Eltern angesprochen zu werden: "Weißt du noch, damals ..."

MAREN PANITZ

Quelle: RP
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