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Gut Gemacht
Ein-Euro-Verein lässt in der Stadt zwei Sitzbänke aufstellen

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (büba) Denkbar knapp war die Entscheidung der Mitglieder des Vereins "(D)ein Euro für Hückeswagen" Ende vorigen Jahres: Mit nur einer Stimme Vorsprung hatte sich das Projekt "Defibrillator für den Sportplatz" gegen die "Sitzbänke im Stadtgebiet" bei den Mitgliedern durchgesetzt. Spontan wurde daraufhin von Vorstand und Beirat des erst wenige Monate zuvor gegründeten Vereins entschieden: "Wir realisieren beide Projekte."

Nachdem der Defibrillator bereits im November dem Stadtsportverband übergeben werden konnte, wurden jetzt zwei Sitzbänke aus Holz, gefertigt vom Hückeswagener Forstbetrieb Willi Dörpfeld, der Öffentlichkeit übergeben. "Eine hat ihren Platz am Radweg am ehemaligen Bahnsteig Kleineichen gefunden, die andere Bank steht am Lauf des Weierbachs unterhalb des Friedhofs", berichtete gestern Beiratsvorsitzender und der Initiator des Vereins, Andreas Pohl. "Das waren die Wünsche aus der Bevölkerung, denen mit den Standorten nun Rechnung getragen wurde."

Zur inoffiziellen Übergabe der Bank an die Öffentlichkeit traf sich Pohl jetzt mit Bauamtsleiter Andreas Schröder. "Wir danken der Stadtverwaltung und dem Bauhof für die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit" , sagte Pohl. Der Bauhof hatte die Bänke beim Hersteller abgeholt und an den beiden jetzigen Standorten - "hoffentlich vandalismussicher" - installiert.

Das Ziel des Vereins ist es, möglichst viele Mitglieder zu gewinnen, die mindestens einen Euro monatlich als Beitrag leisten. Diese Beiträge sollen danach in soziale, kulturelle und sportliche Projekte und Ideen in Hückeswagen investiert werden. Welches Projekt bzw. welche Idee durch den Verein umgesetzt wird, bestimmen die zahlenden Vereinsmitglieder in Form einer Abstimmung auf der vereinseigenen Internetseite www.1eur-hw.de. Zurzeit hat der Verein rund 200 Mitglieder, angepeilt sind zehn Prozent der Bevölkerung, also etwa 1600.

Quelle: RP
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