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Szene
Eine Band erfindet sich neu: "270 Grad" will Hückeswagen rocken

Hückeswagen. Hückeswagen (beaw) Auf den Bühnen der Region sind sie alte Bekannte, in ihrem Selbstverständnis jedoch vollkommen neu: Mit neuer Formation, neuen Songs und dem neuen Bandnamen "270 Grad" will die Hückeswagener Deutschrockband rund um den Singer und Songwriter Dustin Stoy durchstarten. Ihren nächsten Auftritt haben die fünf Musiker am Freitag. Zum Abschluss der zehnten Open-Air-Reihe "Hückeswagen live" sorgen die Jungs ab 20 Uhr als Vorgruppe der Band "Hörgerät" auf dem Schlosshof für Stimmung.

Spätestens seit ihrem Sieg bei einem bundesweiten Band-Contest der IG Metall und einem Konzert vor 20.000 Zuschauern in der Lanxess- Arena hat sich die Band einen Namen gemacht. Und doch wollen die fünf Musiker als "270 Grad" einen Neuanfang wagen. Der Grund: Wo sich der Erfolg bereits einstellte, fehlte es an Beständigkeit. Seit der Gründung 2010 herrschte ein ständiger Wechsel. Zuletzt verließ Schlagzeuger Marco Schwung die Band aus persönlichen Gründen. "Es ging hin und her, die Band war nichts Halbes und nichts Ganzes", sagt Dustin Stoy. Doch das gehöre der Vergangenheit an: "Wir haben uns gefunden, sind jetzt etwas Ganzes und haben uns zeitgleich um 180 Grad gedreht." Im neuen Namen "270 Grad" soll diese Wandlung und Wendung zum Ausdruck kommen. Zu den Neuzugängen gehört Joachim Antoni, der die Band am Schlagzeug verstärkt. Mit Georg Milchinsky hatte die Gruppe jüngst zudem einen neuen Bassisten erhalten. Dessen Bruder Patrick Milchinsky, seit 2015 Bandmitglied, wechselte vom Bass an die erste Gitarre und unterstützt den seit Bandgründung festen Gitarristen Sascha Waberowski .

An zwei Zielen will "270 Grad" festhalten: an einem Plattenvertrag, für den es bereits erste Verhandlungsgespräche gibt, und an der Veröffentlichung des ersten Albums. "Mit dem Album sind wir so gut wie fertig. Wir müssen nur noch ins Studio", berichtet der Frontmann. Vermutlich im Herbst wird die Platte herauskommen.

Beim Auftritt am Freitag gibt es jede Menge neue Lieder zu hören. Aber auch die beliebten alten Hits wie "Zum allerletzten Mal", in dem es um einen verstorbenen Kumpel geht, werden nicht fehlen.

Quelle: RP
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