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Blickpunkt Wirtschaft
Hückeswagener ist der neue Brot-Botschafter

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (rue) Beim vierten Tag des deutschen Brotes wurde jetzt in Berlin vor 300 Gästen der neue Botschafter des deutschen Brotes vorgestellt. Es ist der in Hückeswagen im ehemaligen Marienhospital geborene Schauspieler Simon Licht, der damit die Nachfolge von Kanzleramtsminister Peter Altmaier antritt. Bei der Veranstaltung hatte auch Bäckermeister Jörg von Polheim von der Kölner Straße Gelegenheit, mit Licht zu sprechen. "Er kann sich gut vorstellen, auch im Rahmen seiner Funktion als B(r)otschafter, seine Geburtsstadt Hückeswagen zu besuchen", berichtet von Polheim von seiner Reise in die Hauptstadt. Ein Termin für diesen Besuch steht aber noch nicht fest.

Wie das "BÄKO-magazin" berichtet, feiert der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks zu Ehren der Qualität und regionalen Vielfalt des deutschen Brotes immer eine große Abendgala mit Gästen aus Handwerk, Politik und Wirtschaft. Der Festakt stand dieses Mal unter dem Motto "Deutsche Brotkultur ist Genuss pur".

Höhepunkt des Abends war traditionell die Auszeichnung eines prominenten Botschafters. Mit der Nominierung ehrt der Zentralverband den Schauspieler für seine charismatische Darstellung des Manfred Frisch in der Serie "Laible und Frisch": Der Industriebäcker Frisch alias Simon Licht lässt sich in einem kleinen Dorf im Schwabenland nieder und macht fortan dem kleinen Handwerksbäcker vor Ort das Leben schwer. Die Geschichte war nicht nur im TV, sondern auch als daran anschließende Theaterinszenierung ein großer Zuschauererfolg und kommt 2017 mit neuer Geschichte ins Kino.

"Durch seine unterhaltsame Rolle hat Simon Licht bereits Hunderttausende Zuschauer auf die aktuell realen Herausforderungen des Bäckerhandwerks aufmerksam gemacht", sagte Zentralverbandspräsident Michael Wippler. Nicht nur als Schauspieler sei Licht dadurch ganz nah dran an den aktuellen Themen und Problemstellungen der backenden Zunft.

"Als Pastorensohn hat Brot für mich alleine schon durch seine christliche Bedeutung seit jeher einen hohen Stellenwert", sagte der am 8. Juli 1966 in der Schloss-Stadt geborene Licht, der allerdings nur sein erstes halbes Lebensjahr hier verbrachte.

Quelle: RP
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