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Szene
Hückeswagener Künstlerin zeigt Projekt "Lino-Zoom"

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (büba) Die in Hückeswagen lebende Malerin und Grafikerin Elisabeth Kaiser-Arentz ist mit ihren Bildparabeln weit über das Bergische hinaus bekannt. Wichtige Veranstaltungen in diesem Jahr waren die Teilnahmen an der Leipziger Buchmesse, auf der sie bereits zum dritten Mal ihre Werke präsentierte, und der Mainzer Minipressen-Ausstellung. Aber auch in ihrer Heimatstadt sind Werke von Elisabeth Kaiser-Arentz zu sehen: Im Kultur-Haus-Zach stellt die Künstlerin ab kommendem Sonntag, 15. November, ihr neues Projekt "Lino-Zoom" vor. Dabei wird fast ein Dutzend großformatiger Leinwände mit neuen Linolschnitten gezeigt. Die Pigmentdrucke auf Leinwand auf Keilrahmen sind bis zu 100 mal 150 Zentimeter groß. Thematisch passen sie in die Serie der "Bildparabeln", wobei einzelne Titel schon fast politischen Charakter haben. "So sind auf der Leinwand ,Willkommen' nicht nur viele Leute vor einem großen Zelt zu sehen, sondern auch ein Engel mit einem Füllhorn voller Gaben und ein Teufel mit seinen Folterwerkzeugen", berichtet ihr Mann Jürgen Kaiser. Wer genau hinsehe, finde auf dem Dach des Festzeltes zwei Vögel, eine "Friedenstaube" und einen "Pleitegeier".

Auch das Bild "Warteschlange" passt zum aktuellen Thema. Viele Menschen, voran einer mit Hut, Brille und Zeitung, aber auch jemand mit Handy, scheinen unendlich lange warten zu müssen. Ein Kind hat keine Geduld mehr.

Elisabeth Kaiser-Arentz sagt zur Deutung ihrer Bilder: "Jeder kann sich da etwas überlegen, jede Interpretation ist richtig."

Eröffnet wird die Ausstellung im Kultur-Haus Zach, Islandstraße 5-7, am Sonntag um 10 Uhr. Kunstinteressierte sind willkommen. Zu sehen sind die Werke bis zum 3. Dezember während der Veranstaltungen im Kultur-Haus-Zach oder nach telefonischer Verabredung unter Tel. 0178 6363901 oder per E-Mail an kaiser@way2art.de.

Quelle: RP
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