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Partnerschaft
Jugendfeuerwehr mit Freunden aus Königs Wusterhausen in Köln

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (büba) Das Dorfgemeinschaftshaus Straßweg war am Wochenende zu einer Pension umfunktioniert worden. Der Grund: Zwölf junge Brandenburger der

Jugendfeuerwehr Königs Wusterhausen (KW) waren am Freitagabend mit fünf Betreuern angereist, um die Hückeswagener Jugendfeuerwehr zu besuchen. In den Räumen des Dorfgemeinschaftshauses übernachteten sie auf Feldbetten und frühstückten dort am Samstag und Sonntag. "Der Rest der Zeit war für gemeinsame Ausflüge reserviert", teilt Thomas Lemmen, Leiter der Hückeswagener Jugend-Feuerwehr, mit. Nach der Ankunft gab es für alle zunächst Pizza, wobei die Jugendlichen beider Feuerwehren erste Kontakte knüpften. "Die älteren unter ihnen feierten ihr Wiedersehen, da sie bereits in den vergangenen Jahren immer wieder gemeinsame Wochenenden verbracht hatten", berichtet Lemmen. Am Samstagmorgen ging es mit insgesamt 30 Personen zum Beverdamm, wo ein Mitarbeiter des Wupperverbandes sie bei der Besichtigung des Stollens durch den Damm über die Talsperre informierte. Anschließend ging's nach Lennep zum Röntgenmuseum, und danach bestieg die bergisch-brandenburgische Gruppe in Wuppertal-Vohwinkel die Schwebebahn und durchquerten damit das Tal der Wupper einmal bis zum anderen Ende und wieder zurück. Lemmen: "Da die Gäste aus Königs Wusterhausen sehr gerne und sehr viel wandern, unternahmen sie an diesem Abend von Straßweg aus noch eine kleine Nachtwanderung. So viele Berge sind sie in ihrer Heimat nicht gewöhnt, also mussten sie das ausnutzen." Schließlich stand am Sonntag bei "Kaiserwetter" mit 40 Personen ein Besuch von Köln an. "Wir haben uns die Liebesschlösser auf der Hohenzollernbrücke angeschaut, bevor es auf die Domplatte ging", erzählt Lemmen. Die Gruppe erklomm die 533 Stufen im Südturm des Doms und genoss auf 53 Metern Höhe die Aussicht. Ein Altstadt-Rundgang mit dem Besuch des Früh-Brauhauses, wo auf die Besucher ein Halver Hahn wartete, schloss sich an. Lemmen: "Viele der Gäste erwarteten ein halbes Hähnchen und waren dann verwundert, das unter dem Namen in Köln bekanntes Roggenbrötchen mit Käse zu bekommen." Nachdem dann noch das Innere des Doms besichtigt wurde, trennten sich die Wege wieder: Während die Hückeswagener ins Bergische fuhren, traten ihre Freunde aus Brandenburg die Heimreise an. Für 2017 steht dann ein Besuch in KW an.

Quelle: RP
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